(Ahe) Totgeglaubte leben länger. Das könnte für die Ortswehr Ahe ein geflügelter Spruch sein, denn noch vor fünf Jahren titelte „Rinteln Aktuell“: „Es ist fünf vor zwölf!“
Ortsbrandmeister Reinhard Möller hatte damals gerade einmal 16 Aktive im Bestand und fürchtete um die Zukunft der Wehr. Heute sind es 20. Die „Neuen“ rekrutieren sich ausschließlich durch Quereinsteiger wie Neuzugang Stephan Neumann, denn über eine Jugendwehr verfügt Ahe nicht. Möller motivierte dann auch Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Ahe, Kohlenstädt und der Neelhofsiedlung, sich den Aktiven der Wehr anzuschließen. „Es ist eine tolle Truppe!“

14 Einsätze bilanzierte Möller für 2024. Der Grund, weshalb sich die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr halbierten, ist die Weser. Die blieb weitgehend in ihrem Bett. Tut sie das nicht, sieht die Einsatzstatistik in Ahe ganz anders aus, denn im Hochwasserfall hat die Wehr festgelegte Zuständigkeitsbereiche am Schieber in Kohlenstädt und muss mit einer Tauchpumpe im Regenwasserkanal Wasser abpumpen.

Trotz einem Einsatzminus waren die Blauröcke aus Ahe durchaus aktiv im letzten Jahr, hielten sich bei Ausbildungs- und Übungsdiensten fit und am fleißigsten war Caroline König mit 158 Stunden. Sie wurde dafür von Möller geehrt. Weitere Ehrungen und Beförderungen gab es für 25 aktive Jahre für Jörg Plenert. Heinz Martens und Bruno Wolff sind 60 Jahre aktiv dabei, Reinhard Röske 40 Jahre. Fördernd sind Michael Wallbaum (25), Eckhard Wessel (25), Dieter Henze (50) und Klaus-Dieter Wulf (50) in der Wehr. Befördern konnte Möller Alexandra König zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau.

(ot)


























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