(Rinteln) Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter der Ortsfeuerwehr Rinteln. Mit insgesamt 38 Personen ist sie an vier Tagen für den Brandschutz auf der Messe zuständig. Zusätzlich und nebenbei galt es, routiniert das Tagesgeschäft zu bewältigen.
„Für das meiste Aufsehen hat dabei sicherlich ein Einsatz in Mitten des Veranstaltungsbereichs der Messe gesorgt“, so Ortsbrandmeister Sebastian Westohal. Dieser Einsatz stand jedoch mit der Veranstaltung nicht im Zusammenhang.
Zur Erklärung: Am Kirchplatz wurde hinter einer verschlossenen Tür eine hilflose Person vermutet und die Feuerwehr sollte für den Rettungsdienst die Tür öffnen. Soweit nichts Besonderes. Spektakulär war allerdings, dass es sich bei dem betroffenen Gebäude um die St. Nikolai Kirche handelte.
Der Besatzung des Rüstwagens, der in unmittelbarer Nähe bei der Schwerpunktfeuerwehr Rinteln stationiert ist und schnell vor Ort war, gelang es, sich zügig Zugang zum Gebäude zu verschaffen und gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei das Gotteshaus zu durchsuchen.
„Schnell konnte Entwarnung gegeben werden“, klärt Westphal auf, „im Gebäude hielt sich niemand auf.“

Direkt im Anschluss an diesen Einsatz musste der Einsatzleitdienst eine Einsatzstelle kontrollieren. Weitere Einsatzkräfte waren hier nicht erforderlich. Am Sonntag rückte die Ortsfeuerwehr Rinteln dann zu einer brennenden Mülltonne in der Graf-Otto-Straße aus.
Das war jedoch nicht alles: Bereits in der Nacht zum 1. Mai wurde sie mit der Drehleiter zur Unterstützung zu einem Feueralarm durch eine automatische Brandmeldeanlage nach Friedrichshöhe gerufen.
(pr/Foto: vu)


























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