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Polizei Rinteln stellt Verkehrsunfallstatistik für 2020 vor

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(Rinteln) Die Anzahl der Verkehrsunfälle im Bereich des Polizeikommissariats Rinteln stieg im Jahr 2020 leicht um sechs Fälle auf 789 (2019: 783 Unfälle) an. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten/getöteten Personen sank im Jahr 2020 auf 153 ab (Vorjahr: 174). Die Zahl der Leichtverletzten sank, allerdings gab es mehr Schwerverletzte zu verzeichnen. Ein Mensch starb infolge eines Verkehrsunfalls (Vorjahr: 4). Das ist in der Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2020 nachzulesen.

Unfallflucht nimmt zu

In 203 Fällen (davon 6 Fälle mit Personenschaden) wurden Verkehrsunfallfluchten festgestellt. Unfallbeteiligte entfernten sich unerlaubt vom Unfallort. Verglichen mit dem Vorjahr gab es hier einen Zuwachs um 23 Fälle. Von den verübten Verkehrsunfallfluchten konnten die Verantwortlichen in 89 Fällen ermittelt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet werden. Die Aufklärungsquote dieser Delikte erreichte damit 43,8%, bei Verkehrsunfallfluchten mit Verletzen 66,67%.

Unfälle mit Motorrädern

2020 wurden 18 Verkehrsunfälle mit Motorrädern registriert. 9 Verkehrsteilnehmer wurden leicht-, 7 schwerverletzt. Der Anteil der Unfälle mit beteiligten Motorrädern beträgt insgesamt lediglich 2%.

Dazu sagt die Leiterin des Einsatz- und Streifendienstes, Tamara Ehrmantraut-Riechers: „Die Verkehrsstatistik 2020 für den Bereich des Polizeikommissariates Rinteln weist wie im Vorjahr positive und negative Tendenzen auf. Die Verkehrsunfallzahlen insgesamt sind ganz leicht angestiegen. Die Anzahl der Personenschäden ist auf einem ähnlichen Niveau, allerdings gab es mehr Schwerverletzte. Ein Unfallbeteiligter ist verstorben. Wir können feststellen, dass als Hauptunfallursachen wiederum unangepasste Fahrgeschwindigkeit, aber auch Ablenkung durch Handynutzung oder Navigationsgeräte ausschlaggebend sind. In 17 Fällen konnte zudem die Verkehrsteilnahme unter Alkoholeinfluss festgestellt werden. Bei 31 Fahrzeugführern wurde Alkoholeinfluss nachgewiesen, ohne dass es zu einem Unfall kam. Dies stellt einen Rückgang zum Vorjahr dar!“

In 2020 gab es mehr Leichtverletzte bei Unfällen mit Fahrrädern und Pedelecs.

Polizeichef Jörg Stuchlik ergänzt: „Insgesamt blickt die Polizei Rinteln hinsichtlich des Einsatzgeschehens, der Ermittlung von Sachverhalten und der Aufklärung von Straftaten auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Erfreulich ist die weiterhin hohe Aufklärungsquote von knapp 70 %. Die Corona-Pandemie stellte dabei, wie in allen Lebensbereichen, auch für die Beamten der Polizei Rinteln eine besondere Herausforderung dar. Neben erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen waren alternative Planungen und innovative Konzepte erforderlich, um die Einsatz- und Handlungsfähigkeit der Polizei für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sicher zu gewährleisten. Eine Vielzahl zusätzlicher Kontrollmaßnahmen waren zu koordinieren. Hier wirkte sich einmal mehr die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Rinteln, der Gemeinde Auetal und den Ordnungsämtern sehr positiv aus. Die bisherigen, überwiegend positiven Entwicklungen bezüglich des Verhaltens der Bürger zur Einhaltung und Akzeptanz der Beschränkungen sozialer Kontakte gilt es jetzt fortzusetzen und weiterhin dieser Krise gemeinsam effektiv zu begegnen.“

(pr/Grafiken: Polizei Rinteln)

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