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Polizei Rinteln verstärkt Offensive gegen Einbrüche

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Zur dunklen Jahreszeit steigt auch die Zahl der Einbruchsfälle. Die frühe Dunkelheit und häufige Abwesenheit der Bewohner sind für Täter optimale Rahmenbedingungen, um „einzusteigen“. Aus diesem Grund startet die Rintelner Polizei ihre alljährliche Präventionsoffensive gegen Einbrüche und für mehr Aufmerksamkeit. Dabei fährt die Polizei fährt verstärkt Streife, achtet auf Auffälligkeiten und spricht die Bewohner an.

„Das können offen stehende Garagentore, auf Kipp zurückgelassene Fenster oder unbeleuchtete Grundstücke sein“, sagte der Leiter des Kriminalermittlungsdiensts Jörg Stuchlik, jetzt bei einem Pressetermin, „auch ein überquellender Briefkasten ist ein sicheres Zeichen für die Abwesenheit der Hausbewohner.“

Darum empfiehlt die Polizei, ein wachsames Auge auf Nachbarhäuser zu haben. „Bewegen sich fremde Personen auf dem Grundstück? Sind da Autos, die dort nicht hingehören?“, so Stuchlik, „wir sind über jeden Hinweis aus der Bevölkerung dankbar. Lieber ein Anruf bei der Polizei zuviel als einer zu wenig.“

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Polizeihauptkommissarin Daniela Kempa und Jörg Stuchlik (Leiter des Kriminalermittlungsdiensts) zeigen den Flyer, der von der Polizei in die Briefkästen auffälliger Häuser und Gebäude gesteckt wird.

Mit sofortiger Wirkung sind auch verdeckte Streifen auch in Wohngebieten und in Autobahnnähe (zum Beispiel in Steinbergen und im Auetal) im Einsatz. Flüchten die Täter nämlich erst auf die Autobahn, verschwinden sie in der Masse der Fahrzeuge und sind nur schwer zu fassen.

Fällt den Polizeibeamten auf Präventionsstreife ein Sicherheitsrisiko an Haus oder Grundstück der abwesenden Anwohner auf, landet ein Infoflyer im Briefkasten. Dort werden auffällige Punkte genannt und Verbesserungsvorschläge gemacht. Wer sich Tipps und Ratschläge geben lassen möchte, um sein Haus sicherer zu machen, kann unter der Telefonnummer 05721-40040 einen Beratungstermin bei Axel Bergmann von der Polizei Stadthagen vereinbaren.

Das Ziel, so Stuchlik, sei ein Ansteigen der Statistik zu verhindern. Oder gar einen Rückgang der Zahlen zu erreichen. Dabei setzt die Polizei auf das Abschreckungspotenzial der Aktion. „Damit alle Gruppierungen, die derartige Dinge bei uns planen, wissen – sie sind schlecht beraten!“

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