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Proben zur Nachverfolgung von Stoffen in der Weser genommen

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(Rinteln) Unterhalb der Weserbrücke, am Schiffsanleger an der Hartler Straße und gegenüber auf einer Prahm der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) waren in der vergangenen Woche Probenehmer aufgebaut.

Diese bojen-ähnlichen Gegenstände nahmen viertelstündlich Wasserproben aus der Weser, die zu Stundenmischproben zusammengefasst und durch Mitarbeiter der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) täglich entleert wurden.

Wie die BfG auf Anfrage mitteilt, diente die Probenahme der Nachverfolgung eines Markierungsstoffes (schwerer Wasserstoff / H-3) , anhand dessen bestehende Modelle zur Ausbreitung gelöster Stoffe entlang der Weser von Hagenohsen bis nach Achim verfeinert werden sollen.

Der Markierungsstoff befindet sich im Abwasser des AKW Grohnde und wird dort routinemäßig unter Einhaltung der Grenzwerte in die Weser eingebracht, so die BfG.

Die Computermodelle sind unter anderem in der Lage, vorherzusagen, wann ein im Wasser gelöster Schadstoff an welchem Ort der Weser ankommt. Dementsprechend stehen weitere Probenehmer in Hagenohsen, Porta, Landesbergen, Hoya und Achim. Die gesamte Probenahmekampagne läuft bis zum 8. April. Die Probenehmer in Rinteln wurden in der Zwischenzeit bereits wieder abgebaut. Die Wasserproben werden anschließend zur Bundesanstalt für Gewässerkunde nach Koblenz gebracht und dort untersucht.

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