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Rat sagt „Ja“ zu drei großen Bauprojekten in Rinteln

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(Rinteln) Drei große Bauprojekte wurden vom Rat der Stadt Rinteln in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet.

Zum Einen ging es um den Neubau der Kita Klabauternest (wir berichteten im Vorfeld). Das Bauvorhaben, das in Nachbarschaft zu einem Stadtwerke-Grundstück zwischen Karlstraße und Bahnhofsweg entstehen soll, fand breite Zustimmung – bei einer Enthaltung. Eine Enthaltung und eine Gegenstimme gab es für das Bauprojekt eines Senioren- und Pflegeheims auf dem Gelände der ehemaligen Zimmerei Requardt an der Ecke Graf-Adolf-Straße/Dauestraße.

Diese Computergrafik aus den Ratsunterlagen zeigt das künftige Senioren- und Pflegeheim an der Graf-Adolf-Straße (Bild: Ratsinfosystem der Stadt Rinteln/IMMAC Wohnbau)

Trotz größerem Diskussionsbedarf ebenfalls positiv verabschiedet wurde die Bauleitplanung für das Bauvorhaben „Kahlergasse“. Hier soll (wie ebenfalls berichtet) am südlichen Ende der Fußgängerzone ein Gebäudekomplex mit 37 altersgerechten Wohnungen und einer Dialysestation im Erdgeschoss entstehen. Während Uta Fahrenkamp (Grüne) die bekannte Kritik an zunehmenden Verkehrsströmen und dem „überdimensionierten Baukörper“ vorbrachte, analysierte Heinz-Jürgen Requardt für die CDU eine verträgliche Innenstadtentwicklung im medizinischen Sektor.

So soll laut einer Illustration das neue Gebäude am südlichen Ende der Fußgängerzone aussehen. (Bild: Ratsinfosystem der Stadt Rinteln/IMMAC Wohnbau)
…und so sieht es aktuell hier aus.

Ähnlich sah es auch Dieter Horn (SPD), der angesichts der nun schon fast zweijährigen Diskussion ums Bauvorhaben die Verlagerung des seiner Ansicht nach gefährlichen Dialyse-Standortes in der Mühlenstraße ans südliche Ende der Fußgängerzone relativierte – es sei nur ein kleiner Teil des Bereichs davon betroffen. Auch Dr. Gert Armin Neuhäuser (WGS) räumte ein, die abzureißenden Gebäude stünden nun einmal nicht unter Denkmalschutz – blieb aber bis zuletzt bei seiner Ablehnung den Plänen gegenüber. Auf den Weg gebracht wurde die Bauleitplanung trotzdem, bei zwei Enthaltungen, drei Gegenstimmen und 24 Ja-Stimmen.

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