(Rinteln) Am 9. Oktober 2010 waren es gerade einmal 40 Freunde und Bekannte, die die Idee von Andreas Tolksdorf aufgriffen und die erste „Große Weserrunde“ als Radmarathon fuhren; damals noch mit Start und Ziel in Hameln.
Doch anders als später Rinteln zeigte Hameln offenbar nicht so viel Interesse an einer Unterstützung der Veranstaltung, so dass bereits 2012 die erste „Große Weserrunde“ in Rinteln Start und Ziel hatte. 2014 stiegen die Stadtwerke als Veranstalter mit ein, 2022 waren es erstmals über 750 Teilnehmer und am 23. August 2025 wird Bürgermeisterin Andrea Lange auf ihrem Geburtstag ab 7 Uhr einige Gruppen auf die Strecke schicken.

Es werden wohl um die 110 Startgruppen von bis zu 15 Teilnehmern werden. Insgesamt, schätzt Matthias Gräbner vom Touristikverband „Westliches Weserbergland“, könnten in diesem Jahr 1.400 Meldungen von Sportlerinnen und Sportlern eingehen, die man wohl als „Cycloholics“ bezeichnen könnte. Sie absolvieren Streckenlängen von 80, 150, 200, 250, 300 oder sogar 350 Kilometern und starten zum Teil bereits um 5 Uhr morgens. Die 80er Startgruppen sind dann ab 12 Uhr am Start.

Für die Bürgermeisterin gibt es einen Slogan, der für sie am aussagekräftigsten für die Tour ist: „Rauf auf’s Rad, rein ins Glück!“ Lange sieht auch für die Stadt Rinteln ein starkes Imagesignal als Sportstadt, deshalb bekennt sie freimütig: „Die Veranstaltung liegt uns sehr am Herzen!“ Bei der Tour geht es ausschließlich um die Kilometer, nicht um die gefahrene Zeit. Die Strecken werden nicht für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Neuerungen auf der Strecke
Matthias Gräbner stellte vor, welche Neuerungen sich auf der Strecke ergeben haben. Gieselwerder ist als Standort der Fahrt für die 250er Strecke nicht mehr vertreten. Ohnehin sei es Jahr für Jahr eine Herausforderung, die Tour über drei Bundesländer und viele Landkreise zu organisieren und Verkehrsbeeinträchtigungen zu berücksichtigen. Gräbner freute sich, dass die Tour erstmals Teil des „German Cycling Radmarathon-Cup“ wurde, einer Plattform für organisierte Radfans mit 21 Top Radmarathonveranstaltungen.

Acht Verpflegungsstationen sorgen für die nötige Energie unterwegs und als „Sahnehäubchen“ wurde erstmals ein sogenannter „Besenwagen“ organisiert, der bei technischen Pannen oder körperlichen Beschwerden Teilnehmende zurück zum Startort bringt: „So zwischen 20 und 30 sind das jedes Jahr!“. Als neuer Partner aus Rinteln ist die Firma „Stüken“ als Sponsor dabei. Bereits bewährt ist die „Pasta Party“ im Saal der Speisekammer, die von der Cateringfirma „Rohlfing Foodexperience“ mit verschiedenen Pastasorten und Saucen ausgerichtet wird.
(ot)


























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