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Reformation gemeinsam feiern: „Was verbindet?“

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(Rinteln) Ökumenisch, miteinander, gemeindeübergreifend – so hätte der Gottesdienst zum Reformationstag werden sollen. Nun hat die aktuelle Situation dies verhindert. So hat sich die Rintelner Ökumene als Vorsichtsmaßnahme für dezentrale Gottesdienste entschieden:

Am Samstag, den 31. Oktober, wird um 17 Uhr jeweils zu Gottesdiensten in die reformierte Jakobikirche und die katholische St. Sturmiuskirche eingeladen. Für die lutherischen Gemeinden lädt Pastor Dirk Gniesmer um 18.30 Uhr ins Kirchzentrum ein.

In diesem Gottesdienst wird das von den niedersächsischen evangelischen Kirchen vorgeschlagene und für den ursprünglich geplanten Gottesdienst vorgesehene Motto „Was verbindet“ aufgegriffen. Symbol dafür ist ein Wagenrad: Verschiedene Kirchen, verschiedene Religionen sind als verschiedene Wege wie die Speichen eines Wagenrades. Sie ergänzen sich und können sich gegenseitig Halt geben. Je näher sie Gott als ihrem Zentrum kommen, desto näher kommen sie auch einander.

(von links) Pastor Dirk Gniesmer, Pfarrer Peter Wolowiec und Pastor Heiko Buitkamp am Wagenrad.

Die Frage nach dem Verbindenden wird in diesem Gottesdienst mehrfach gestellt: Was verbindet uns in Zeiten, wo wir Abstand halten sollen? Was verbindet uns, wenn wir angesichts des Klimawandels in einem Boot sitzen. Was verbindet unsere Gesellschaft angesichts von wachsendem Extremismus. Die Suche nach einer gemeinsamen Mitte kann uns weiterbringen. (pr/Foto: pr)

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