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Reit- und Fahrverein Rinteln ist vorsichtig optimistisch / Sommerweide für Pferde gesucht

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(Rinteln) Der alte Vorstand des Rintelner Reit- und Fahrverein ist auch der neue Vorstand. Das beschlossen die 24 (von 164) anwesenden Mitglieder des Vereins in ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Diese war möglich geworden, weil der Landkreis Schaumburg auf Nachfrage des Vereinsvorstands einer Versammlung unter Einhaltung der Hygieneauflagen in der großen Reithalle zustimmte. „Denn das ist ja fast wie draußen“, freuten sich Silke und Ina Müller, dass sie die Möglichkeit hatten, ihre satzungsgemäß vorgeschriebene Vorstandswahl in einer Präsenzveranstaltung durchführen zu können. Risiken wollten sie dabei nicht eingehen und hatten deshalb bis zum Erreichen des Sitzplatzes Maskenpflicht angeordnet sowie Händedesinfektion.

Vorsitzende Ina Müller berichtet von einem schwierigen Jahr mit positiven Nebeneffekten: „Wir sind maximal flexibel und unsere Mitglieder halten großartig zusammen und nehmen Rücksicht aufeinander!“

Ein schweres Jahr liegt hinter dem Verein, aber auch ein Jahr in dem sich zeigte, dass der Zusammenhalt der Vereinsmitglieder stark und ihre gegenseitige Rücksichtnahme noch stärker ist. Die beiden großen Turniere konnten nicht stattfinden, das vereinsinterne Turnier musste abgesagt werden und die Reiterabzeichen konnten „…kurz vor Toresschluss“ 2020 noch absolviert werden. Das alles stellte den Verein auch wirtschaftlich vor Herausforderungen. Die Reiteinnahmen brachen um 65 Prozent auf jetzt 15.000 Euro ein und auch im Ponyclub und beim Voltigieren gab es herbe Rückschläge. Nur durch gleichzeitige Reduzierung der Personalkosten und durch Zuschüsse vom Landessportbund, PSV und Stadt Rinteln konnte das Jahresergebnis so gut wie ausgeglichen gehalten werden. Dafür mussten aber auch geplante Investitionen in die Hallenbeleuchtung und den Mistlagerplatz in die Zukunft verschoben werden.

Erfreulich war, dass mit „Ingrid“ ein neues Schulpferd angeschafft werden konnte und die Norwegerstute macht sich im Schulbetrieb gut. Auf der Suche ist der Verein noch nach einer Sommerweide für das kommende Jahr, denn in Friedrichswald steht diese ab 2022 nicht mehr zur Verfügung.

Eine Jahreshauptversammlung mal anders: Die große Halle macht es möglich, eine Präsenzveranstaltung „…fast wie im Freien“ durchzuführen.

Reitlehrerin Sabine Evers berichtete von einem sehr schwierigen Jahr im Reitbetrieb, der ohnehin nur durch eine Sonderverordnung wegen des Sports mit lebenden Tieren unter strengen Auflagen möglich war. Für dieses Jahr sind noch einige Plätze im Reitunterricht frei: „Sonst muss man auf die Warteliste!“

Wie gut der Vorstand den Verein durch das Coronajahr gebracht hat, zeigte sich bei den Wahlen. Ina Müller ist weiter 1. Vorsitzende, Claudia Rischer ihre Stellvertreterin und Karin Krömer zweite Stellvertreterin. Die Kasse führt weiter Nicole Pohl und Schriftführerin bleibt Silke Müller. Für dieses Jahr ist man im Vorstand verhalten optimistisch: „Wenn alles gut läuft, können wir unser großes Herbstturnier durchführen!“ Mit Sabine Evers, Lucy Schön und Alexa Rischer hat der Verein jetzt noch drei neue Beisitzerinnen gewählt, die weitere Impulse für die künftige Arbeit geben sollen.

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