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Rekordteilnahme bei „Stunde der Wintervögel“ zeichnet sich ab

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(Rinteln) Vom 8. bis 10. Januar fand die „Stunde der Wintervögel“, Deutschlands größte Mitmach-Aktion, bereits zum elften Mal statt. Alle waren dazu aufgerufen, eine Stunde lang in den Gärten und Parks die Vogelwelt zu beobachten sowie diese Beobachtungen dem NABU mitzuteilen. Mit der Zählaktion möchte der NABU ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt erhalten. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern vielmehr darum, Häufigkeiten und Trends von Populationen zu ermitteln.

Immer wieder erreichten den NABU Berichte über einen Rückgang von Vögeln in Gärten und Parks. Hauptgrund für den scheinbaren Vogelmangel dürfte der milde Winter sein. Auch wenn vor allem in den Mittelgebirgen inzwischen einiges an Schnee liegt, finden die meisten Vögel in der freien Landschaft und in den Wäldern noch genügend Nahrung. Der Drang zu den Futterstellen in den Siedlungen hält sich damit in Grenzen.

In der vorläufigen „Top 10“ im Weserbergland landet der Haussperling auf dem ersten Platz, gefolgt von der Kohlmeise auf Rang 2. Dahinter folgen Blaumeise, Amsel, Feldsperling und die Ringeltaube…Buchfink, Elster, Rotkehlchen und Rabenkrähe folgen. Die endgültige Reihenfolge ist hier aber noch nicht abzusehen, denn es darf noch bis zum 18. Januar gemeldet werden.

Aktuell zeichnet sich in diesem Jahr eine neue Rekordteilnahme ab, da durch den Lockdown mehr Menschen die Gelegenheit haben, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken. „Wir sehen bereits jetzt, dass sich so viele Menschen wie noch nie zuvor an der Aktion beteiligt haben“, freut sich Britta Raabe, Leiterin der NABU-Regionalgeschäftsstelle Weserbergland. „Je mehr Menschen sich beteiligen, desto genauer die Momentaufnahme über unsere Vogelwelt im Winter. Die Meldungen vom Wochenende trudeln nun nach und nach ein. Bereits am frühen Abend wurden für die Landkreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Hildesheim und Holzminden schon die Zählungen von mehr als 27203 Vögeln gemeldet.“ Der NABU ist gespannt, wie viele Meldungen am Ende eingehen werden. Noch bis zum 18. Januar können die am Wochenende gemachten Beobachtungen nachgemeldet werden unter www.stundederwintervoegel.de oder 05724 /399 41 18. (pr/Foto: NABU)

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