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„RESONANZ“: Neue Kunstausstellung im Kloster Möllenbeck

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(Möllenbeck) Am Freitag, den 14. August 2026 wird um 18 Uhr eine Gemeinschaftsausstellung im Kloster Möllenbeck eröffnet, zu der die Künstlerinnen herzlich einladen. Zur Einführung spricht Dr. Andreas Hoppe.

Mit der Ausstellung „RESONANZ“ knüpft die Gruppe an zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen in Rinteln an, die in den letzten Jahren die Kunstszene der Stadt bereichert haben: So gab es noch vor einiger Zeit einen ganz aktiven Kunstverein, eine gut besuchte Kunst-Galerie in der Bäckerstraße, die Teilnahme an „Offene Ateliers“, die Ausstellungen im Winter-Refektorium des Kloster und in der temporär geöffneten StadtGalerie das Projekt „Kunst gegen Leerstand“. Die überwiegend in ihren Werkstätten in Rinteln arbeitenden Künstlerinnen und Künstler möchten mit dieser Ausstellung daran anknüpfen und im wahrsten Sinne eine RESONANZ bei den Besucherinnen und Besuchern hervorrufen.

Die neun künstlerischen Positionen werden bis zum 6. September Malerei, Collage, Skulptur, Plastik und Installation im Kloster Möllenbeck präsentiert. Die Ausstellung ist immer Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

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Informationen zu den Ausstellenden finden sich hier in alphabetischer Reihenfolge:

Morbide Strukturen, die Vielschichtigkeit, das Vergängliche und die Schönheit des Verfalls faszinieren Andrea Büssing. Inspiration findet sie auf Reisen und an vergessenen Orten. Die oft sehr lange und intensive Auseinandersetzung mit den Leinwänden und Holzmalgründen kommt in den Übermalungen, Verletzungen und Abtragungen zum Ausdruck: Das fertige Bild hat viel erlebt, musste Krafteinwirkungen widerstehen, wurde mit Schichten aus Farbe und Papier geheilt, um dann erneut herausgefordert zu werden. Im Ergebnis zeigt sich ein kraftvoller und doch in sich ruhender Gesamteindruck, eine Symbiose aus Ruhe und Kraft.

Andrea Büssing ist Lehrerin am Gymnasium Ernestinum und seit vielen Jahren in ihrem Atelier Plan B in Krankenhagen künstlerisch tätig.

In ihren Collagen und Mixed-Media-Arbeiten verbindet Bettina Bradt Fotografien, Fundstücke, Papiere, Farben und unterschiedliche Materialien zu neuen Bildräumen. Durch das Schichten, Überlagern und Verändern entstehen Werke, die Spuren von Zeit, Erinnerung und Veränderung in sich tragen.

Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind häufig alltägliche Beobachtungen oder fotografische Fragmente. Im künstlerischen Prozess lösen sie sich von ihrer ursprünglichen Bedeutung und treten in neue Beziehungen. Es entstehen Bilder, die nicht eindeutige Antworten geben, sondern zum Entdecken, Innehalten und Weiterdenken einladen.

Die Künstlerin ist seit vielen Jahren als Dipl. Kunsttherapeutin und freischaffende Künstlerin tätig. Sie ist Mitglied im Verein für aktuelle Kunst Minden-Lübbecke e.V., GEDOK Nds. Hannover e.V. Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT) und dem LOM-Netzwerk Deutschland.

Die Kunstausstellung wird am 14. August 2026 im Kloster Möllenbeck eröffnet. (Archivfoto)

Als Illustratorin und Designerin arbeitete Monika Dittrich viele Jahre als Wand- und Illusionsmalerin. Zudem illustrierte und veröffentlichte sie zwei Kinderbücher. Heute ist Monika Dittrich freischaffende Künstlerin in Rinteln, die in der Ausstellung großformatige Malerei mit Acrylfarbe präsentiert, welche ihr ein dynamisches Arbeiten ermöglicht und sich durch eine hohe Farbintensität auszeichnet.

Die mittlerweile abstrakte Malerei spiegelt einen Gemütszustand während der Auseinandersetzung wider und ist damit zum Zeitpunkt des Malprozesses ein Spiegel der Malerin selbst. Dennoch bleiben die Arbeiten für die individuelle Interpretation des Gegenübers offen.

Im Mittelpunkt des Schaffens der Objekt-Künstlerin Gisela Gührs steht der Mensch als soziales Wesen im Spannungsfeld der Konflikte dieser Welt. Der Mensch, der trotz seiner kreativen Möglichkeiten Ungerechtigkeit, Leid, Krieg, Mut und Elend genauso ertragen muss, wie Herrschaft und Größenwahn. Der Mensch, der es trotz seiner zahllosen Talente nicht geschafft hat, unseren schönen Planeten zu bewahren, doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht aufgibt.

Gisela Gührs ist Mitglied im BBK Niedersachsen, GEDOK, Niedersachsen-Hannover, GEDOK OWL, Künstlergruppe Arche Hameln und dem Cuxhavener Kunstverein.

Die Arbeiten von Esther Hansen stehen im Spannungsfeld von Intuition und Gestaltung. Farben, Strukturen und unterschiedliche Materialien verdichten sich zu vielschichtigen Bildwelten, die Wandel, Erinnerung und die Schönheit des Unvollkommenen sichtbar machen. Damit werden Räume geöffnet, in denen Betrachter ihre eigenen Geschichten entdecken können.

Esther Hansen ist Diplom-Designerin und freischaffende Künstlerin mit den Schwerpunkten Malerei, Mixed Media, Textilkunst und Schmuckgestaltung. Sie ist Mitglied bei Artes Wesera in Hameln, im Verein für aktuelle Kunst Minden Lübbecke und bei GEDOK Niedersachsen Hannover.

Gesine Imhof arbeitet als freischaffende Künstlerin und Grafikerin in Deutschland und Spanien. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Landschaft, Körper und Erinnerung. Sie erzählen keine Geschichten im herkömmlichen Sinn, vielmehr eröffnen sie Resonanzräume, in denen sich persönliche und kollektive Erinnerungen, geologische Zeit und gegenwärtige Wahrnehmung miteinander verschränken.

Am Flamenco und der Landschaft interessieren sie der Moment, in dem beides seine dekorative Oberfläche verliert und zu einer existenziellen Erfahrung wird. Für die Ausstellung im Kloster Möllenbeck treffen einige dieser Arbeiten auf einen Ort der Sammlung und der Stille. Die Klausur, die diesen Raum mit dem künstlerischen Schaffen verbindet, ist der Rückzug zur konzentrierten Wahrnehmung.

Gesine Imhof ist Mitglied im BBK Hannover und der Künstlergruppe „arche“ in Hameln.

Rita Montalbetti-Kunze arbeitet überwiegend plastisch mit Ton und Holz. Angeregt durch Erlebnisse, Gespräche, Texte nimmt ein Thema in Gedanken Form an und wird im Material Ton figürlich. Ergänzt von einem durch Sonne, Luft, Wasser und Erde geprägtem Holz-Fundstück entsteht eine Plastik, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Die Designer und Pädagogin war als Lehrerin am Gymnasium Ernestinum tätig, Gründungsmitglied der Projektgalerie in Rinteln und arbeitete viele Jahre im Atelier Plan B in Krankenhagen.

Hedwig Oeldigs dynamische Malweise bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und vereint expressive, gestische Pinselstriche, sichtbare Spuren und lasierende Farbschichten zu atmosphärisch dichten Werken. Die kraftvollen, lebendigen Bilder laden dazu ein, Natur vielschichtig und emotional zu erleben.

Hedwig Oeldig hat an der Universität Bielefeld Germanistik und Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei studiert und war viele Jahre als Kunstpädagogin tätig.

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Ihr Atelier befindet sich in Möllenbeck. Sie ist Mitglied der Künstlergruppe arche e.V. und im BBK-OWL.

(pr)

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