(Strücken) Die Ortswehr Strücken ist mit ihren 18 Aktiven als Teil des „Zug Weser“ im städtischen Verbund eine eher kleine Wehr.
Dennoch: Auch sie hat fest übertragene Aufgaben und Ortsbrandmeister André Meyer musste auf der Jahreshauptversammlung feststellen, dass der der Wehr zugeordnete Rettungspunkt an der Weser im Einsatzfall nicht zu erreichen sei. Hohe Vegetation, eine steile Böschung und Steine machten den Punkt ungeeignet für eine schnelle Rettung von in der Weser hilfebedürftigen Personen.
Bei einer Übung suchte die Wehr daher eine bessere Zuwegung zur Weser und probte nach dem neuen Konzept Wasserrettung auch den Umgang mit Schwimmwesten und Leinenbeutel für die Personenrettung.

Ärgerlich zeigte sich Meyer bei der unendlichen Geschichte zur Beschaffung neuer Spinde: „Unsere sind 25 Jahre alt, waren vorher schon gebraucht und sind abgängig!“ Seit 2022 beantrage er regelmäßig jedes Jahr neue Spinde: „Ohne Erfolg“, so Meyer. Mittlerweile habe sich der Preis für die Spinde fast verdoppelt. Freude zeigte Meyer allerdings über die erfolgte Kennzeichnung des Feuerwehrhauses: „Nun sind wir auch erkennbar!“

Sorge bereitet ihm die geringe Aktivenstärke. Meyer mahnte: „Eine Feuerwehr ist nur so stark wie ihre Mitglieder!“ Er rief dazu auf, neue Mitglieder für die Wehr zu gewinnen. Carsten Ruhnau versprach als stellvertretender Bürgermeister, dass er sich persönlich um die Frage der Neubeschaffung von Spinden kümmern werde und Ortsbürgermeister Achim Heger gab bekannt, dass er bei den anstehenden Kommunalwahlen nicht mehr kandidieren werde.

Rintelns stellvertretender Stadtbrandmeister Christian Voß konnte dann noch Simon Friedrichs zum Oberlöschmeister befördern und Ehrungen aussprechen für Stefan Meier (25 Jahre aktiv) und Dirk Friedrichs (40 Jahre aktiv). Stefan Meier wurde dann auch noch als fleißigster Feuerwehrmann der Wehr mit dem verchromten Strahlrohr ausgezeichnet.


(Text & Fotos: ot)



























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