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Rinteln: Feuerwehr eilt zu Einsatz ins Freibad

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Ganz Rinteln und Umgebung stöhnte heute am bisher wohl heißesten Tag des Jahres: Sahara-Hitze ließ das Thermometer in der Weserstadt auf über 35 Grad steigen. Badeorte, Seen und schattige Plätze am Wasser waren heiß begehrt, um sich abzukühlen.

Die Feuerwehr Rinteln ist heute zu einem sogenannten „First Responder“-Einsatz (erster Helfer vor Ort) ins Freibad alarmiert worden. Eine junge Freibad-Besucherin ist beim Benutzen der großen Rutsche verletzt worden und benötigte eine rettungsdienstliche Erstversorgung. Ein Rettungswagen aus Hessisch-Oldendorf eilte zur Einsatzstelle, da die übrigen Rettungswagen aus Schaumburg in Einsätzen gebunden waren. In der Zwischenzeit übernahmen Einsatzkräfte der Feuerwehr mit rettungsdienstlicher Ausbildung die Erstversorgung und Untersuchung der verunfallten und verletzten 9-Jährigen.

 

Ärgernis für die Einsatzkräfte: Das extrem warme Wetter und der große Ansturm aufs Freibad hatte darüber hinaus zur Folge, dass der Parkplatz am Weseranger total überfüllt war. Durch zahlreiches Parken in zweiter Reihe und außerhalb gekennzeichneter Flächen wäre für die großen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr im Brandfall kein Durchkommen möglich gewesen.

Am Eingang zum Weserangerbad bildeten sich lange Menschenschlagen: Bei der Hitze suchte jeder Abkühlung.

 

Die Polizei vermeldet trotz der großen Hitze keine besonderen Vorkommnisse an diesem Sonntag. Am Doktorsee sei es lediglich zu kleinen Streitigkeiten gekommen, teilte die Polizei Rinteln auf Anfrage mit. Und in Westendorf war im Bereich der Zollstraße ein rund einen Meter breiter und fünf Meter langer Streifen entlang der Straße aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten, konnte aber zügig gelöscht werden.

 

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