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Rinteln: Inbetriebnahme der neuen IGS wohl erst in Herbstferien 2021 möglich

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(Landkreis) Wie der Landkreis Schaumburg bekannt gibt, kommt der Neubau der IGS Rinteln gut voran. Das angepeilte Fertigstellungsdatum, Sommer 2021, werde man allerdings nicht halten können.

Die gesamte Außenhülle des Gebäudes (Dachflächen, Fenster, Fassadenschalung, Blecharbeiten) ist bis auf wenige Restarbeiten fertiggestellt. Die Photovoltaik-Anlage auf der Dachfläche wurde vollständig erstellt. Zurzeit werden auf der Dachfläche nur noch Anschlussarbeiten ausgeführt. Der weitere Innenausbau ist bis zu 80 % erfolgt.

Die am Bau beteiligten Firmen hätten in den vergangenen Monaten „engagiert und gut gearbeitet“. Die Arbeiten seien trotz eines wettertechnisch schwierigen Winters und Frühjahrs gut vorangeschritten.

Doch keine Rose ohne Dornen: Das Pandemiegeschehen der letzten 15 Monate zeigt Auswirkungen. Materialien auf der Baustelle träfen teilweise verspätet ein, da es bei der Einfuhr zu Schwierigkeiten und Verzögerungen kam. Lieferketten wurden unterbrochen, heißt es. Zudem mussten teilweise Personen ausführender Firmen in Quarantäne, so dass hierdurch weitere Störungen im Bauablauf erfolgten.

Zur Zeit werden auf der Dachfläche Anschlussarbeiten ausgeführt. (Foto: pr)

Vor Inbetriebnahme muss das Gebäude fachlich und technisch fertiggestellt sein, die Technik auf Funktionsfähigkeit geprüft und insgesamt abgenommen sein. Daneben müssen die Hausmeister in die Technik eingearbeitet werden. „Die den Bau begleitende Planungsgruppe aus Fachingenieuren hält eine Inbetriebnahme in den Herbstferien 2021 für realistisch“, heißt es von Seiten der Kreisverwaltung. Das zunächst anvisierte Ziel, schon in den Sommerferien 2021 umzuziehen, könne daher mit Blick auf die baulichen Verzögerungen nicht erreicht werden. Der fortgeschriebene Zeitplan ist mit der Schulleitung abgestimmt.

„Angesichts der Tatsache, dass der Bau 2019 begonnen wurde und große Teile der Baumaßnahme während der Corona-Pandemie hergestellt werden mussten, sind wir mit dem zeitlichen Ablauf hoch zufrieden! Die kleine Verzögerung lässt sich da leicht verkraften!“, wird Schulleiter Torsten Rudolf zitiert. Der Umzug in den Herbstferien wird nun von der IGS vorbereitet, die sich demnach sehr auf das neue Gebäude freut.

Nach Meinung der Beteiligten ist ein hochmodernes Schulgebäude entstanden, das nicht nur allen Anforderungen an zeitgemäße Pädagogik standhält, sondern auch inklusiv ist und über einen besonderen Schulhof mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, insbesondere Sportangebote verfügt. „Sowohl die IGS als auch das Gymnasium Ernestinum werden mit der Fertigstellung im Herbst eine Schule und ein Schulgelände erhalten, welches nachhaltig die Rahmenbedingungen für beide Schulen verbessern wird“, gibt der Landkreis abschließend bekannt. (pr)

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