(Rinteln) Mobilität bedeutet längst mehr, als nur einfache Beweglichkeit und Fortbewegung.
Den Weg von A nach B zu bestreiten, kann zu Fuß gelingen, mit dem Rad – hier inzwischen auch immer mehr mit elektrischer Unterstützung – oder mit dem Auto.
Dauerthema Spritpreise: Wie entgeht man dem Schmerz an der Tankstelle?
Besonders das Thema Auto ist seit der inflationär gestiegenen (und hoch gebliebenen) Spritpreise auch bei „Rinteln mobil“ in aller Munde gewesen. Viele suchen nach Auswegen aus dem Dilemma an der Zapfsäule. Einige rufen nach dem Staat und Regulierung der Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen (dabei kann jeder selbst mit dem Gasfuß bestimmen, wieviel Kraftstoff durch die Einspritzdüsen fließt), andere wiederum lassen das „heilige Blechle“ gleich ganz stehen und steigen auf „Öffis“ um. „Wohl dem, der diesmal nicht in der ländlichen Region wohnt“, möchte man da meinen.

Wiederum andere sehen die Rettung im Elektroauto. Idealerweise mit Strom vom eigenen Hausdach geladen (sofern man denn über eine eigene Photovoltaik-Anlage verfügt, alles kein Problem). Wer zum Strom das passende Automobil mit Ladestecker anstatt Tankstutzen benötigt, wurde bei „Rinteln mobil“ erwartungsgemäß fündig.

Und um eine Erkenntnis reicher: Nach oben hin ist beim Preis „alles offen“, wie ein schneller Blick auf das aktuell in den Medien rauf und runter gezeigte Modell eines Automobilherstellers aus dem schönen Bayern zeigt. Eine fünfstellige Summe mit einer vorangestellten „8“, die der „9“ gefährlich nahe kommt, ist kein Hexenwerk. Polarisierendes Karosseriedesign gibt es gratis dazu.

Von modern bis zeitlos schön: Auch auf dem Kirchplatz gab es jede Menge Karossen zu sehen
Schöne Automobile, aus einer Zeit in der die Welt gefühlt noch nicht so aus den Fugen geraten war, konnte man unter anderem auf dem Kirchplatz bewundern. Beim Blick über die damalige Mercedes-Benz S-Klasse mit nachgerüsteten Chromradläufen, Aftermarket-Felgen und der nach wie vor eleganten Karosserie aus der Feder des Designers Bruno Sacco wünscht man sich glatt die „gute alte Zeit“ zurück. Beim Blick aufs Typenschild, das mit „380 SE“ dem Kenner viel über das konsumfreudige V8-Triebwerk unter der Haube verrät und die heutigen Spritpreise – wohl eher nicht.

Kombiniert mit einem verkaufsoffenen Sonntag und einer nach Veranstaltungen dürstenden Einwohnerschaft konnte man den Sonntag als durchaus gelungenen Eventtag bezeichnen. Klar, Wünsche gibt es immer. Das Wetter hätte ein wenig mehr Gas geben können, sowie vereinzelte Aussteller bei der Ausstellungsdauer, doch alles in allem ist das Veranstaltungskarussell in der Weserstadt nach einer langen und grauen Zeit der Abstinenz wieder in Schwung gekommen.
Nun steht mit „Rinteln kreativ erleben“ der nächste Termin direkt bevor (Ankündigung hier), ehe mit der Rintelner Maimesse 2026 sprichwörtlich noch mehr Schwung genommen wird. Dazu in Kürze mehr.
(Fotos: dv, Text: vu)










































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