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Rinteln: Polizei meldet neue Betrugsversuche bei Senioren

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(Rinteln) Die Polizei vermutet, dass die Call-Center für Betrug zum Nachteil älterer Menschen wieder auf Hochtouren laufen. Allein sechs Fälle wurden am Donnerstag in Rinteln bekannt.

Die Masche dabei: Es wird ein Notfall, Verkehrsunfall, Verhaftung oder sonstiges vorgetäuscht und eine „Kaution“ verlangt.

Eine 64-jährige Rintelnerin erkannte allerdings, dass es sich bei der Anruferin nicht um ihre Enkelin handelte und informierte die Polizei. Auch ein 83-jähriger Mann aus Rinteln glaubte seiner angeblichen Enkelin nicht, dass sie einen tödlichen Unfall verursacht habe und nun Geld brauche.

Aufmerksam war auch ein 88-jähriger Mann aus Rinteln, der den Betrugsversuch erkannte und dem „Polizeikommissar Neumann“ die Geschichte nicht abnahm, dass seine Nachbarin einen Verkehrsunfall gehabt habe. Nicht reingefallen war auch eine 78-jährige Frau aus Uchtdorf, die sowohl mit ihrer angeblichen „Enkelin“ telefonierte und sich deren Geschichte eines Verkehrsunfalls anhörte, als auch danach mit Kommissar Neumann. Auch sie gab kein Geld.

Eine 84-jährige Frau aus Steinbergen glaubte zunächst die Geschichte, teilte dann aber mit, dass sie keine Wertgegenstände habe und das Gespräch wurde beendet.

In der kommenden Woche wird die Polizei Rinteln in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat ältere Menschen noch einmal mit einem Flyer auf die Problematik von Betrugsversuchen zu ihrem Nachteil hinweisen. Bislang zeigt die Präventionsarbeit hier schon Wirkung und viele ältere Menschen erkennen schnell die Masche der Betrüger.

Die Polizei bittet darum, dass auch Angehörige älterer Menschen immer wieder diese Betrugsmasche mit ihren Eltern, Großeltern thematisieren, um so die Erfolgsquote der Betrüger zu minimieren. (pr)

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