(Rinteln) Bei der Eröffnung des zweiten Schaumburger „Blaulichttages“ am Rintelner Weseranger war sich Landrat Jörg Farr sicher, dass diese Veranstaltung nicht nur in Rinteln besonders gut aufgehoben ist, sondern sich auch zu einer Traditionsveranstaltung etablieren könnte.

2018 war Premiere mit dem ersten Blaulichttag und er habe die Aktion noch gut in Erinnerung, da er eine Fotocollage in seinem Büro hängen habe. Alles, was in Schaumburg ein Blaulicht auf den Fahrzeugen habe, sei hier vertreten. Neben Feuerwehr, Polizei, THW, DLRG, Rettungsdienst, ASB, Wasserschutzpolizei und Bundeswehr war auch die Leitstelle der Feuerwehr dabei und viele Spezialeinheiten der jeweiligen Rettungsorganisationen, wie etwa die Höhenrettung.
Farr, der am Tag der Eröffnung Geburtstag hatte, war sich sicher: „Wenn in unserem Landkreis Hilfe benötigt wird, dann wird sie auch geleistet; und zwar schnell und professionell!“ Dazu brauche es jedoch Ehrenamtliche, die sich 24/7 mit ihrem Dienst am Nächsten der Hilfe verpflichten: „Dabei sind sie hohen körperlichen als auch psychischen Belastungen ausgesetzt!“
Doch die Sinnstiftung ihrer Arbeit lasse bei den Ehrenamtlichen viele Belastungen vergessen. Deswegen seien sie auch der wahre Wert vieler Organisationen, die ohne die ehrenamtliche Arbeit nicht funktionierten.
Der Blaulichttag gebe den Besuchern die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Organisationen zu schauen und vielleicht auch selbst darüber nachzudenken, wo man sich für die Gesellschaft einsetzen könne. Moderiert wurde der Blaulichttag übrigens von FFN-Volontärin Jana Heine, die für den Radiopreis „Beste Newcomerin 2025“ nominiert wurde. Bürgermeisterin Andrea Lange hielt sich mit ihrem Grußwort bewusst kurz. Rinteln sei immer wieder gerne Gastgeber einer solchen Veranstaltung und biete sich auch für das kommende Jahr wieder an.
Was dann folgte, war ein bunter Reigen an Vorführungen der teilnehmenden Blaulicht-Akteure, darunter ein Rettungseinsatz aus der Weser, eine Bergung eines Verletzten aus einer Notsituation und vieles mehr. An den Ständen der Teilnehmer gab es zudem viel zu sehen und mitzumachen.
Bei der Polizei konnte man mit einer Ramme eine Tür öffnen, einen Stand weiter gab es „Cop-Corn“, beim THW gab es blaues Slush-Eis und bei der DLRG konnte man die Boote bestaunen. Die Bundeswehr machte Werbung für eine Karriere als Berufssoldat und die Feuerwehr bot viele Aktionen mit Wasser.
Die Resonanz bei den Besuchern war durchweg positiv. So hautnah und so eng beieinander kann man sonst die unterschiedlichen Hilfs- und Rettungsdienste nicht sehen.
(Text & Fotos: ot)
Galerie: Impressionen vom Schaumburger Blaulichttag 2025


































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