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Rinteln: SPD beantragt Radweg durch Blumenwall

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(Rinteln) Die SPD will den Blumenwall ins Radwege-Konzept der Stadt Rinteln aufnehmen. Die historische Lindenallee im Blumenwall soll in ihrer ursprünglichen Breite wiederhergestellt und als Promenade mit zwei getrennten Wegen ausgebaut werden. Dabei soll ein Weg als Radweg und der andere Weg für eine barrierefreie Nutzung durch Fußgänger ausgebaut werden.

In ihrer Begründung schreibt Antragstellerin Ursula Mücke:

„Mit dem Blumenwall haben wir in Rinteln ein Alleinstellungsmerkmal. Einen Stadtpark aus den 1820 Jahren, der heute noch in seinen historischen Strukturen so gut erhalten ist, gibt es in weder in Hameln noch in anderen ehemaligen Festungsstädten im Weserraum. Dies stellte der Gutachter, Herr von Hoeren bei der Vorstellung seines Gutachtens im Ratskeller-Saal heraus. Bei Denkmälern sollte man nicht nur an historische Bauten denken. Der Blumenwall ist etwas Besonderes, Dies ist den Bürgern und auch den Besuchern unserer Stadt oft nicht bewusst.

Das Gutachten des Herrn von Hoeren gibt viele gute Anregungen für die Gestaltung und Pflege des Blumenwalls unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten. Dies war auch der Auftrag an den Gutachter. Aber für die Stadt Rinteln ist es auch wichtig, diesen historischen Park an die Erfordernisse der Menschen im 21. Jahrhundert anzupassen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Aufnahme des Blumenwalls in das Radwege-Konzept der Stadt Rinteln sehr wichtig.

Die Lindenallee im Blumenwall. Hier sollen nach dem Antrag der SPD zwei Wege entstehen – einer für Fußgänger, der andere für Radfahrer.

Ein Radweg durch den Blumenwall könnte für das Miteinander von Jugendlichen und Senioren förderlich sein. Die historische Lindenallee sollte nicht nur durch die Nachpflanzung von Linden aufgewertet werden, sondern auch in ihrer ganzen ursprünglichen Breite genutzt werden. Eine Promenade mit zwei breiten Wegen sollte angelegt werden, ein barrierefreier Weg für Fußgänger und ein gut ausgebauter Weg für Radfahrer. Der Blumenwall ist für Schüler eine gute Nord-Süd-Verbindung zu den Schulzentren. Und damit auch eine Alternativroute zur Durchfahrt durch die Fußgängerzone, wo es immer wieder zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern kommt. Aber auch im Blumenwall gibt es Konfliktpotenzial, wenn die Wege dort zu schmal sind. Auf den schmalen Wegen sei das Ausweichen mit dem Rollator nur auf den unbefestigten Seitenstreifen möglich. Dies wurde vom Vertreter des Behindertenbeirats während der Aussprache zum Gutachten angemerkt.

Und auch an die Besucher unserer schönen Weserstadt sollte gedacht werden. Ein Radweg durch den Blumenwall könnte in den Verlauf des Weser-Radwegs durch Rinteln gut integriert werden. So könnten die Radtouristen das Denkmal Blumenwall in Rinteln als eine Besonderheit am Weser-Radweg wahrnehmen.“ (pr)

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