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Rinteln: Zugeparkte Straßen verhindern Leerung von Bio-Tonnen in Hermannstraße und Königsberger Straße

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(Rinteln) Bei Anwohnern einiger Straßen in der Rintelner Nordstadt wurden gestern die Bio-Tonnen nicht geleert. Der Grund: In der Hermannstraße und der Königsberger Straße war aufgrund zugeparkter Fahrbahnen kein Durchkommen für das Müllfahrzeug möglich, teilte das Unternehmen Remondis mit. Die Abfallwirtschaft Schaumburg (AWS) hat daraufhin heute den Kontakt zur Stadtverwaltung Rinteln gesucht und auf den Umstand hingewiesen, dass die Tonnen nicht geleert werden konnten.

Autos, die in Halteverboten parken. Fahrzeuge, die außerhalb von Halteverbotszonen stehen, die Fahrbahn dennoch so verengen, dass kein Durchkommen möglich ist – für Mitarbeiter von Müllabfuhrunternehmen keine Seltenheit. Eine Häufung besonderer Vorkommnisse oder zugeparkter Straßen in Rinteln sieht Susanne Rintelen, Sprecherin der AWS, jedoch nicht. Stehen dann trotzdem mal Fahrzeuge im Weg, könne die Tour an dieser Stelle nicht fortgesetzt werden. Eine Straße von anderer Seite anfahren und unter Umständen rückwärts herausfahren zu müssen, das geht nicht. Eine bundesweite Richtlinie untersagt das: Zu gefährlich.

Wenn Fahrzeuge auf der Straße geparkt werden, ist für die Müllabfuhr oft kein Durchkommen möglich. (Foto: pr)

Bei der Stadtverwaltung in Rinteln hat man auf den Umstand reagiert und will den Ordnungsdienst jetzt zusätzlich vor Ort entsenden. Wie Stadtjurist Dr. Joachim Steinbeck mitteilt, seien Mitarbeiter des Ordnungsamtes am Abfuhrtag bereits vor Ort gewesen. Zu jenem Zeitpunkt hätten dort allerdings keine Autos geparkt. Schilder, wie jene in der Hermannstraße seien schließlich mit einer bewusst gewählten Geltungszeit aufgestellt worden, um der Müllabfuhr ein Durchkommen zu sichern.

Zum Schluss eine gute Nachricht. Nach Absprache mit der AWS steht jetzt fest: Die Bio-Tonnen in den betroffenen Straßen sollen am morgigen Mittwoch geleert werden. Die Problematik mit dem Parken in engen Straßenzügen und der Müllabfuhr werde zum Thema im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Verkehrsschau mit der Polizei gemacht, so Steinbeck. (vu/Fotos: pr)

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