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Rintelner CDU beantragt Hygiene- und Lüftungsgeräte für Schulen und öffentliche Einrichtungen

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(Rinteln) Die CDU beantragt die Anschaffung von Lüftungs- und Hygienegeräten für Rintelner Schulen, Kitas und öffentlichen Einrichtungen der Stadt Rinteln. Eine Kosten-Nutzen-Analyse soll Klarheit schaffen, ob die Geräte gekauft oder gemietet werden.

In der Antragsbegründung von CDU-Fraktionschef Veit Rauch wird der ursprüngliche Antrag der WGS begrüßt, 80.000 Euro zur Beschaffung von Lüftungs- und Hygienegeräten in den Haushalt des kommenden Jahres einzustellen. Als Ergänzung zum regelmäßigen Stoßlüften seien diese Geräte geeignet, Viren in der Raumluft erheblich zu minimieren, heißt es weiter. Rauch beruft sich auf Aussagen von Wissenschaftlern und Experten, nach denen ein gutes Lüftungs- und Hygienekonzept die Basis zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sei. Dies gelte besonders für Bildungseinrichtungen.

Die CDU fordert in einem Antrag mobile oder fest eingebaute Hygiene-Geräte in Schulen, Kitas und öffentlichen Einrichtungen. (Archivfoto)

Bisheriges Ziel sei es, Schulen weitestgehend offen zu halten und die Infektionsgefahr zu reduzieren. Angesichts des WGS-Antrags seien sich die Ratsmitglieder einig gewesen, dass das Stoßlüften in der Winterzeit an seine Grenzen stoßen könnte. Hier setze der Einsatz von Lüftungs- und Hygienegeräten an. Ob fest eingebaute oder mobile Modelle in Frage kommen, solle die Verwaltung in einem kurzfristig aufgestellten Vergleich der Alternativen zeigen. Ebenso soll eine Möglichkeit zur Nutzung von Corona-Fördermitteln geprüft werden. Rauch befürchtet hier eine Inanspruchnahme im „Windhundprinzip“.

Als beispielhaftes Gerät nennt Rauch in einer begleitenden E-Mail ein Gerät namens „Hygiene-Air-Tower“ eines Augsburger Herstellers. Laut Herstellerangaben soll das Gerät dank seines vierstufigen Hochleistungsfilters die Luft von mehr als 99,995% aller Viren reinigen und kann somit eine Luftqualität erzeugen, die sogar die Anforderungen in einem Operationssaal übertrifft. Weiterhin kann er beispielsweise Räume kühlen und heizen, Gerüche filtern sowie Smartphones aufladen und deren Oberfläche von Keimen reinigen.

Weiter führt der CDU-Fraktionsvorsitzende aus: „Die Anschaffung der Geräte soll für alle Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten sowie die öffentlichen Einrichtungen innerhalb des Stadtgebietes erfolgen, da wir keine Unterschiede zwischen den einzelnen Schulzweigen wünschen sondern unsere Kinder und Jugendlichen umfassend in unseren Bildungseinrichtungen schützen möchten.“

Durch den harten Lockdown bis 10. Januar ergebe sich ein längeres Zeitfenster, in dem eine Abwägung, möglicherweise ein Umlaufbeschluss, die Beschaffung und auch ein Einbau – zumindest teilweise – erfolgen könne, so Rauch.

 

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