(Rinteln) Im kommenden Jahr, so Ursula Mücke als Vorsitzende des Rintelner Vereins für Städtepartnerschaften, werde es Veränderungen im Vorstand des Vereins geben.
Sowohl Roswitha Hoekstra als Beisitzerin für Kendal als auch sie würden ihre Ämter zur Verfügung stellen. Bis dahin jedoch hat der Verein mit Bernhard Wünsche und Detlef Süllwold als Stellvertreter Mückes, Sabine Thoke als Kassiererin, Tobias Möller als Schriftführer und Karin Olschewski als Beisitzerin für Slawno noch so einiges vor. Denn im Jahr 2025, so Mücke, liefen die Veranstaltungen prächtig und die Begegnungen waren reichhaltig.
Am 7. März ist ein Empfang im polnischen Konsulat in Hamburg mit Rintelner Beteiligung geplant, vom 25. bis 29. März gibt es einen Bürgermeisterdelegationsbesuch in Slawno und am 17. Mai ist bereits wieder „Mayor Making“ in Kendal. Eine deutsch-polnische Fahrradtour ist geplant, es gibt Besuchsankündigungen zum Altstadtfest in Rinteln und im August hofft der Verein auf die Einweihung des Kunstwerkes von Georg Schmidt-Westerstede an seinem neuen Platz im Baugebiet auf dem ehemaligen Prince-Rupert-School Areal.
Eine ganz besondere Reise nach Kendal soll im September stattfinden. Dann findet das Straßenfestival „Torchlight Carnival“ statt und neben den touristischen Angeboten geht es bei der Reise auch um die Pflege und Vertiefung der langjährigen Freundschaften mit Kendaler Bürgern. Start ist am Donnerstag, 24. September, und die Rückkehr ist für den 29. September vorgesehen. Ohne die Unterstützung der Stadt Rinteln und von Sponsoren wäre das alles nicht möglich, dankte Mücke für die Zuwendungen.

Ein großes Pfund der Partnerschaften ist es, dass sich über die Jahre viele Begegnungen mit starker Eigendynamik entwickelt haben. Ein Beispiel dafür: Die Rintelner Lebenshilfe pflegt seit 20 Jahren eine Partnerschaft mit den „WOSPs“ aus Kendal. WOSP steht für „Wider Opportunities for Social Participation“ und bedeutet soviel wie Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigung.
Überschneidungen bei den Interessen von Kendaler Bürgern und Rintelnern gibt es ebenfalls reichlich. Zum Beispiel beim Flussschwimmen. In Rinteln lockt das Weserschwimmen jedes Jahr zahlreiche Bürger an, in Kendal ist es der „River Kent“, der unter anderem Jonathan Cornthwaite aus Kendal regelmäßig zum Schwimmen lockt. Er will das auch einmal in Rinteln probieren und Ursula Mücke schickte ihm vorab schon einmal Weserwasser in einer handgefertigten und limitierten Flasche als Erinnerung.
(Text & Foto: ot)

























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