(Rinteln) Was früher unter „Sommer-Schluss-Verkauf“ immer zu vollen Innenstädten – auch in Rinteln – führte und dann vom Stadtmarketingverein Pro Rinteln in „Häppchen-Schnäppchen-Markt“ umbenannt wurde, hatte sich in den letzten Jahren ein Stück weit totgelaufen.
Schnäppchen gab es ohnehin bereits das ganze Jahr, Häppchen wurden spätestens zur Corona-Zeit eingestellt, was blieb war der Markt. Grund genug für den Pro-Rinteln-Vorsitzenden Thomas Gieselmann, dem Markt eine Frischzellenkur zu verpassen.
Im Gespräch mit Rinteln Aktuell machte Gieselmann zusammen mit Esther Navarette-Fabisch deutlich, dass die Idee eines Street-Food-Marktes mit Eventcharakter nach Auffassung von Pro Rinteln erfolgreich war. „Wir haben viel gelernt aus diesem ersten Markt und können im kommenden Jahr aus den Erkenntnissen heraus einiges in Eigenregie anders machen!“
Das Konzept in diesem Jahr war einfach: Ein externer Anbieter solcher Märkte hatte den Zuschlag bekommen und kümmerte sich um alle Street-Food-Anbieter, Pro Rinteln übernahm das Rahmenprogramm mit der Musik. Der Haken dabei: Einige der Anbieter beklagten sich über die hohen Standgebühren von 800 Euro, die allerdings vom professionellen Anbieter des Marktes erhoben wurden, nicht von der Stadt Rinteln. Auch das, so Gieselmann, werde man im kommenden Jahr in die Planungen mit einbeziehen.
Der Erfolg des ersten Rintelner Street-Food-Marktes war dennoch großartig; und zwar so großartig, dass zumindest ein Stand einen Aushang machte: „Ihr habt uns geplündert, wir sind leergefuttert!“ Der Grund dafür: Bereits am Freitag war auf Rintelns Marktplatz „Full House“ und das zog sich wie ein roter Faden bis Sonntag durch.
Mit zum Erfolg beigetragen hatte sicherlich auch das bunte Bühnenprogramm, wobei „Marktkauf-Olli“ (Olli Schmidt) die wohl schrillste Show bot; und zwar für alle Altersgruppen.
(Text & Fotos: ot)






































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