(Rinteln) Die Stadt Rinteln treibt ihre bauliche Entwicklung trotz verschiedener Herausforderungen konsequent voran.
Doch während neue Großprojekte in den Startlöchern stehen, erfordern laufende Sanierungsarbeiten und der schleppende Breitbandausbau weiterhin die volle Aufmerksamkeit der Verwaltung.
Fortschritte beim Feuerwehrlogistikzentrum
Ein bedeutendes Vorhaben für die Stadt Rinteln nimmt konkrete Formen an: Die Arbeiten für das geplante Feuerwehr-Logistikzentrum in der Dieselstraße gewinnen an Dynamik. Wie Baudezernent Stefan Eggert-Edeler berichtete, steht der offizielle Baubeginn für das Ende des laufenden Jahres auf dem Plan.

Auch die finanzielle Basis für dieses Projekt ist gesichert, da bereits Fördermittel der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in Höhe von rund 470.000 Euro bewilligt wurden.
Wiederaufbau nach Brand im Direktorenhaus
Nach dem verheerenden Brand im Direktorenhaus des Kinderschutzbundes, der in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai schwere Schäden an Teilen des Gebäudes verursacht hatte, sind die notwendigen Schritte eingeleitet worden. Die betroffenen Bereiche wurden inzwischen weitgehend entkernt.

Dieser Zustand ermöglicht es nun dem Sachverständigen der Versicherung, mit der detaillierten Einschätzung des Schadensausmaßes zu beginnen, um den weiteren Wiederaufbau vorzubereiten.
Herausforderungen beim Breitbandausbau
Der Ausbau des Glasfasernetzes in der Rintelner Nordstadt bleibt ein Ärgernis, da die Arbeiten nur schleppend vorankommen. Dennoch betont Baudezernent Eggert-Edeler, dass es vorwärtsgehe und die in diesem Zuge beschädigten Oberflächen von Straßen und Gehwegen wieder ordnungsgemäß instandgesetzt werden.

Während bereits 272 Haushalte von schnellem Internet über Glasfaser profitieren und die Arbeiten in den Ortsteilen Engern und Steinbergen anlaufen, sieht die Situation für Rinteln-Süd anders aus. Da es für diesen Bereich bislang keine positiven Nachrichten gibt, hat die Stadt die Geschäftsführung des Unternehmens Deutsche Glasfaser kontaktiert, um die weiteren Abläufe verbindlich zu klären.
Straßenausbau und Förderbedingungen
Im Bereich des Straßenbaus gibt es unterschiedliche Entwicklungen hinsichtlich der staatlichen Unterstützung.
Für den Komplettausbau der Braasstraße konnte ein wichtiger Erfolg erzielt werden, da eine Förderung durch das Niedersächsische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) in Höhe von 60 Prozent beschieden wurde. Die Stadt muss hierfür einen Eigenanteil von rund 2,165 Millionen Euro aufbringen.

2,1 Millionen Euro Eigenanteil für die Braasstraße
Anders stellt sich die Situation für die Friedrich-Wilhelm-Ande-Straße dar, deren Ausbau nach den geltenden Richtlinien dieses Gesetzes nicht förderfähig ist. Für die Projekte an der Waldkaterallee und der Virchowstraße steht eine finale Entscheidung über die mögliche Förderfähigkeit derweil noch aus.

(Text: ot; Fotos: vu)

























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