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Runde 5 der Segelflug-Bundesliga: Schnelle Flüge am Samstag, Training am Sonntag

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(Rinteln) Auch in der fünften von 19 Runden in der Segelflug-Bundesliga ist dem amtierenden Deutschen Meister, dem Luftsportverein Rinteln, kein Rundensieg geglückt.

Erneut holten Bernd Goretzki, Reinhard Schramme (in dieser Runde mit Michael Sasse als Copilot) und Stephan Beck die Punkte für den LSV Rinteln bereits am Samstag. Bernd Goretzki, wieder westlich von Berlin gestartet, flog erst Richtung Cottbus um dann mit Unterstützung der östlichen Strömung zweieinhalb Stunden lang unter langen Aufwindaufreihungen bis kurz vor Hameln Richtung Westen zu fliegen. Von dort ging es für ihn zurück zum Startflugplatz. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 143,8 km/h während der Wertungszeit erneut der schnellste Flug für den LSV an diesem Wochenende.

Nicht ganz so großräumig legten das Duo Reinhard Schramme/Michael Sasse und Stephan Beck ihre Flüge an. Sie flogen zwischen ihre Wertungsstrecke zwischen den Flugplätzen Ithwiesen und Nordhorn/Lingen. Beide mussten allerdings aufgrund der kürzeren Strecke eine Gegenwindetappe in den Flug integrieren, wodurch sie an Tempo etwas einbüßten. 140,31 km/h für Reinhard Schramme und 130,13 km/h für Stephan Beck flossen mit in die Rundenwertung ein. Das ergab unterm Strich 360,14 Geschwindigkeitspunkte für den Verein und damit Platz zwei in dieser Runde und 19 Punkte für die Gesamtwertung.

Gewinner an diesem Wochenende war der LSV Burgdorf mit einer sehr starken Teamleistung und 378,68 Geschwindigkeitspunkten. Auch der dritte Platz ging nach Niedersachsen an den LSV Gifhorn mit 354,6 Geschwindigkeitspunkten. Auch die letztgenannten Teams hatten die gleiche Taktik wie der Titelverteidiger, erst Richtung Osten, dann 2,5 Stunden Wertungsflug mit Rückenwind nach Westen.

Die Trainingsgruppe am Sonntag bei den Flugvorbereitungen. Mit fünf Flugzeugen haben die Piloten gemeinsam im Harz trainiert.

Auf den ersten drei Plätzen gab es am Sonntag keine Veränderungen mehr, obwohl an diesem Tag gute Segelflugbedingungen vor allem in Süddeutschland herrschten. Doch an die sehr schnellen Flüge vom Samstag reichten die Teilnehmer hier nicht heran. Zahlreiche Piloten der Rintelner nutzten den deutlich schwächeren Tag zu Trainingsflügen in den Harz. Gezielt geübt wurde hier der Flug über hohem Gelände und Rückkehr zum Startplatz bei schwächer werdender Thermik am Abend.

In der Gesamtwertung baut Rinteln durch den zweiten Platz die Tabellenführung etwas aus. Mit 74 Punkten führt der Titelverteidiger das Feld an. Durch die sehr gute Mannschaftsleistung hat der LSV Burgdorf zwei Plätze gut gemacht und liegt auf Rang mit 65 Punkten auf Platz zwei, dritter wie in der Vorwoche mit jetzt 60 Punkten ist der LSV Schwarzwald.

Mit etwas Sorge blicken die Rintelner auf das nächste Wochenende. Der dringend benötigte Regen droht den Niedersachsen die kommende Runde zu vermasseln. Allerdings sind mit Reinhard Schramme und Stephan Beck zwei Leistungsträger auf einem zentralen Wettbewerb auf der Schwäbischen Alb und könnten von dort aus Flüge zur Wertung beisteuern, sollte das Wetter dort besser sein. (pr/Foto: pr)

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