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Scheunenbrand in Veltheim: Löscharbeiten bis zum Abend

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Mehrere Anrufer meldeten am Samstag, dem 3.1.2015, gegen 13:40 Uhr per Notruf eine brennende Scheune in Veltheim. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen im hinteren Abteil der rund 20 x 10 Meter großen, massiv gemauerten Scheune eingelagertes Stroh und ein Traktor in Vollbrand, das Feuer hatte das Satteldach bereits durchschlagen, starker Rauch stieg gen Himmel.

Aufgrund des starken Windes bestand die Gefahr einer Ausbreitung auf die gegenüberliegenden Stallungen mit Milchvieh und das Wohnhaus. Vom Veltheimer Tanklöschfahrzeug aus erfolgte ein erster Löschangriff um die weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Im Gesamtverlauf wurden 5 C- und das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt.

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Glutnester erschwerten die Löscharbeiten. (Foto: Feuerwehr Porta/Lutz Altenhöner, Michael Horst)

Der Brand konnte auf das hintere Scheunenabteil (von insgesamt 5) begrenzt werden, hier kamen im Wesentlichen die eingelagerten Strohbestände, ein Traktor und ein Viehwagen zu Schaden. Die weiteren eingestellten Maschinen und Anhänger überstanden den Brand unbeschadet. Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Brandursache steht noch nicht fest, weitere Ermittlungen erfolgen durch die Fachdienststelle der Kriminalpolizei. Brandstiftung wird derzeit aber ausgeschlossen.

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Mit einem zweiten Traktor zogen Feuerwehrleute in Atemschutzausrüstung die Glutnester auseinander. (Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

Zur Bekämpfung der Glutnester in den eingelagerten Strohballen setzte die Feuerwehr unter Einsatzleiter Kai Hohmeier Schaum ein. Die Strohvorräte wurden dann mit einem Traktor und Frontlader aus der Scheune gezogen, abgelöscht und in einer leeren Silage-Miete gelagert. Alle Arbeiten mussten aufgrund der starken Rauchentwicklung unter Atemschutz erfolgen. Der Traktor wurde durch Feuerwehrleute unter Atemschutz bedient.

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(Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

Gegen 15:00 Uhr wurde das DRK Barkhausen nachalarmiert, die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes übernahmen die Versorgung der Einsatzkräfte mit kalten und warmen Getränken. In einem Zelt wurde außerdem eine Aufwärmmöglichkeit geschaffen.

Das THW Minden wurde gegen 15:45 Uhr alarmiert, die Einsatzkräfte übernahmen bei Einbruch der Dunkelheit die Stromversorgung und Ausleuchtung der Einsatzstelle und sorgten damit für einen unfallfreien Ablauf.

Gegen 19:30 Uhr war das Feuer gelöscht. Der Rückbau sowie die Reinigung der Ausrüstung dauerten bis etwa 22:00 Uhr.

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