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Schienenbusfahrt nach Starthilfe

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(Rinteln) Am vergangenen Sonntag konnte der historische Schienenbus des Fördervereins Eisenbahn Rinteln-Stadthagen (FERSt) nach langer Zeit wieder die Strecke befahren.

Der Vereinsvorstand um Thomas Stübke hatte die Mitglieder nebst einigen Gästen zu einer rollenden Vereinsversammlung geladen. Corona-bedingt wurde von Timo Köcher dafür ein ausgeklügeltes Hygienekonzept erarbeitet. Beim Anlassen des Schienenbusses dann der Schreck: Die Starterbatterie war leer, weil die Erhaltungsladung versehentlich nicht aktiviert worden war. Durch Verbund von Ladegerät und Autobatterie stand jedoch nach 45 Minuten genug Energie zur Verfügung, um doch noch den Motor anzulassen.

Dank der Elektroexperten Ernst Lenk (im Auto) und Tjaard Wehrend konnte die Fahrt letztendlich doch stattfinden.

Stübke nutzte die Zeit, um ausführlich über den letzten Stand Reaktivierungsthematik, der Entwicklung des Güterverkehrs und die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an Bahnkörper und Brücken zu berichten. Gegen Ende der Fahrt wurde auch die Sinnhaftigkeit öffentlicher Schienenbusfahrten unter den Corona-Bedingungen abgefragt. Die Beteiligten äußerten sich einhellig dafür, da auch mit Abstands-, Desinfektions- und Maskenregularien auf jeden Fall ein schönes Erlebnis der historischen Bahntechnik gegeben sei. Vorbehaltlich eines Beschlusses des Gesamtvorstands werden wohl 2021 wieder regelmäßige touristische Fahrten stattfinden. (pr/Foto: B. Rohrsen)

 

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