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Schluss mit „Berg- und Talfahrt“ in Rintelner Altstadtgassen?

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Der steigende Altersdurchschnitt in der Bevölkerung führt dazu, dass Straßen und Wege in Städten auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Die Rintelner SPD möchte diesem Umstand jetzt mit mit einer Überprüfung der Altstadtgassen Rechnung tragen.

Viele der Rintelner Bürger seien auf Rollatoren und Rollstühle angewiesen, wendet sich die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Astrid Teigeler-Tegtmeier, an die Stadtverwaltung – insofern müssten Oberflächen von Gehwegen daran angepasst werden: „In den meisten Gassen unserer Altstadt ist die Oberfläche des Gehweges für Rollatoren und Rollstühle nicht einfach zu befahren, da sich häufig eine „Berg- und Talfahrt“ ergibt. Das gleiche Problem haben im Übrigen auch Kinderwagen.“

Die Verbindung zwischen Wallgasse und Blumenwall. Hier treffen viele unterschiedliche Sorten von Pflastersteinen aufeinander.

Daher will die SPD die Verwaltung dazu bewegen, die Gassen in Rinteln auf deren Begehbarkeit für Rollatoren und Rollstühle prüfen zu lassen um im Anschluss ein Konzept über eine Gassensanierung zu erstellen. Vorrangig schaut man seitens der SPD dabei auf die Wallgasse, „da sie eine der Hauptverbindungen zum Blumenwall und der Innenstadt darstellt“, wie es in dem Antrag heißt. Dabei geht es ihr keinesfalls darum, beispielsweise die Brücke zwischen Blumenwall und Wallgasse einzuebnen, wie Teigeler-Tegtmeier auf Nachfrage ergänzt. Doch durch die Vielzahl der verwendeten Pflastersorten und der damit verbundenen Absackungen falle immer wieder auf, wie sehr Nutzer von Rollstühlen und Rollatoren mit der Oberflächenbeschaffenheit des Materials zu kämpfen hätten.

Bei der Konzepterstellung sei auch der Behinderten- und Seniorenbeirat zu beteiligen, schreibt Teigeler-Tegtmeier abschließend.

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