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"Schranke zu – Rinteln tot": Gewinner des Malwettbewerbs ausgezeichnet

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Plakat mehr als ein ganzer Aufsatz. Die Schüler des Wahlpflichtkurses „Textiles Gestalten“ an der Hildburgschule haben sich anlässlich eines Malwettbewerbs ihre eigenen Gedanken zum Thema „Gütertrasse“ gemacht.

Ein Bahnübergang ist zu sehen, dazu von beiden Seite eine wartende Autoschlange. Links daneben farbige Bilder aus der Stadt Rinteln, rechts unten ist alles nur noch schwarz-weiß. „Schranke zu, Rinteln tot! Dauerstau? Wir sind dagegen!“ Mit diesem Stilmittel haben die Schüler auf ihre eigene Weise zum Ausdruck gebracht, was sie von einer Trennung der Stadt durch eine Gütertrasse halten, durch die Bahnschranken 42 Minuten einer Stunde geschlossen blieben.

„Man müsste eine halbe Stunde früher aufstehen, um aus der Nordstadt an die Schule zu gelangen“, verdeutlichte Bürgermeister Thomas Priemer die Situation, „oder stellt Euch vor, bei einem Brand in der Nordstadt kommt die Feuerwehr nicht durch, weil sie an der geschlossenen Bahnschranke warten muss.“

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 freuen sich über Messebummel-Pässe als Belohnung seitens der Stadt Rinteln. Im Wert von ca. 25 Euro können sie beim nächsten Messebesuch diverse Fahrgeschäften nutzen. Passend zum Motto des Malwettbewerbs heißt es für sie „Freie Fahrt“. Für zwei der Schülerinnen, Mirlinda Toska und Liv Wintjes, gab es jeweils zwei Kinokarten für ihre eigene, gemeinsame Arbeit. Sie gestalteten ein Bild einer Person, der einerseits ein Stück einer Bahntrasse wie eine Strähne im Gesicht hängt. Gleichzeitig fährt ein Güterzug aus dem Mund heraus.

Die Kunstwerke werden zunächst im Rathaus der Stadt Rinteln ausgestellt. Danach sind sie bei der Sparkasse Schaumburg und der Volksbank, jeweils in den Geschäftsstellen in der Klosterstraße, zu sehen.

 

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