(Ikaruga / Rinteln) Bürgermeisterin Andrea Lange empfing jetzt eine Schülergruppe aus dem japanischen Ikaruga im historischen Ratssaal im Rathaus.
Seit 2017 gibt es die Partnerschaft des Gymnasiums Ernestinum mit der Horyuji Kokusai High School in Ikaruga, initiiert von Lehrer Markus Rass. Ikaruga liegt im Süden Japans, dort steht auch der UNESCO-Weltkulturerbe-Tempel Horyu-ji.
„German Ice Cream“ für die Besucher aus Japan
Lange betonte die Bedeutung solcher Austausche für das gegenseitige Kennenlernen und den Brückenbau zwischen den Kulturen. Sie dankte Markus Rass und Lutz Heerhold für ihr Engagement beim Austausch und übergab Rinteln-Taschen samt darin befindlichem Eistaler an die Gäste, die sich auf die „German Ice Cream“ freuten.

Begleitet wurde die Delegation von Lehrer Daiki Mori (Ikaruga). Die gravierendsten Unterschiede der Lehrmethoden beider Partnerschulen: In Japan dominieren Frontalunterricht und in den Klassen herrscht große Disziplin, während in Rinteln Gruppenarbeit und fachbezogene Inhalte mit viel Kommunikation untereinander üblich sind.

So unterschiedlich sind die Schulsysteme der beiden Länder
In der Digitalisierung liegt die Schule in Japan übrigens hinter Deutschland zurück. Mori stellte auch fest, dass in Rinteln beispielsweise der Sprachunterricht mit fachübergreifenden Inhalten vermittelt wird. Das ist in Japan anders. Dort konzentriert man sich auf einen reinen Sprachunterricht.

Die Gruppe plante nach dem Empfang noch Besuche in Wolfsburg und bei der IGS Helpsen, die sich ebenfalls am Austausch beteilgt. Im Herbst reist dann eine Rintelner Schülergruppe nach Japan. Gastfamilien seien aufgrund engen Wohnraums in Ikaruga allerdings schwierig zu finden, so Markus Rass.

(Text & Fotos: ot)

























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