(Rinteln) Der Film „Die Kraft im Kleinen“ von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Ernestinum in Rinteln gewinnt den 1. Preis des niedersächsischen Schüler-Kurzfilmwettbewerbs „ganz schön anders“.
Mit ihrer Geschichte über Menschlichkeit und Nächstenliebe überzeugten die Jugendlichen aus der 9. und 10. Klasse des Gymnasiums die Jury des inklusiven Kurzfilmwettbewerbs. Eine Expertenjury aus Filmschaffenden, Medienpädagogen, Schauspielern und Autoren sowie eine Schulklasse wählten die Preisträgerfilme aus.
An der Preisverleihung im Astor Kino in Hannover nahmen rund 500 Jugendliche und Lehrkräfte aus allen Teilen Niedersachsens teil. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Schauspielerin Denise M’Baye. In diesem Jahr stand der landesweite Schüler-Kurzfilmwettbewerb unter dem Motto „ganz schön anders – ganz schön viel POWER“.
Im Mittelpunkt des berührenden Kurzspielfilms „Die Kraft im Kleinen“ aus Rinteln stehen nicht Superkräfte, sondern ein Jugendlicher, der sich vom griesgrämigen Menschen-Muffel zum hilfsbereiten Menschenfreund entwickelt. „Filmisch großartig umgesetzt, beeindruckt der Film mit einem cleveren Wechsel zwischen Schwarz-Weiß- und Farbaufnahmen und starkem Schauspiel“, hieß es in der Laudatio.
Der Hauptpreis: Die Rintelner Schüler aus der 9. und 10. Klasse des Gymnasiums Ernestinum gewinnen eine Reise nach Berlin und dürfen den Filmpark Babelsberg besuchen.
Hier geht es zum Gewinner-Kurzfilm „Die Kraft im Kleinen“
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Der Regisseur des Films „Die Kraft im Kleinen“, Fatlind Daci, und der Hauptdarsteller, Can Sinan Kara, hatten das erste Mal im Schuljahr 2022 beim Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“ mitgemacht. Damals hatten sie mit ihrer 8. Klasse im Rahmen des Wettbewerbs an einem der kostenlosen Drehbuch- und Filmworkshop teilgenommen. Dieses Mal haben sie das Filmprojekt mit Schulfreunden und jüngeren Geschwistern als Nebendarsteller ganz alleine – ohne Workshop und ohne Lehrkräfte – umgesetzt und den Hauptpreis gewonnen.
Am inklusiven Kurzfilmwettbewerb mit kostenlosen Workshops für Schulklassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 (Förderschulen Jahrgänge 7 bis 12) von Förder- und Regelschulen nahmen im Schuljahr 2024/25 insgesamt mehr als 1.200 Schülerinnen und Schüler teil. Die Teilnehmenden kamen aus mehr als 56 verschiedenen Schulen in Niedersachsen. Das inklusive Medienprojekt ist das größte seiner Art in Norddeutschland. Veranstalter des inklusiven Projekts sind der Verein Blickwechsel aus Göttingen und das Königsworth Medienbüro aus Hannover. Hauptförderer ist die Klosterkammer Hannover, eine Sonderbehörde des Landes Niedersachsen.
Der Wettbewerb findet seit 12 Jahren jährlich zu wechselnden Mottos statt. Er beinhaltet kostenlose Drehbuch- und Filmworkshops für Schulklassen. Zielgruppe sind Regel- und Förderschulen. Ziel ist es, Jugendliche unabhängig von ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten die künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Weitere Preisträger-Filme:
2. Preis erhält der Dokumentarfilm „Delfin – Nisanur“ über eine junge Leistungsschwimmerin, die von den Paralympics träumt, von Schülerinnen und Schülern der Graf Friedrich Schule in Diepholz.
3. Preis bekommt das Filmteam von „Voll Power“ der OBS Pestalozzi-Schule in Hannover für ihren Film über Schulstress.
Den Preis der Jury erhalten Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums in Hameln für ihren Western L’incontro (italienisch für „Das Treffen“).
Ein Filmteam der Oberschule Garrel (LK Cloppenburg) gewinnt mit ihrem Kurzfilm „Für wahre Power braucht man keine Superkraft“ den Publikumspreis. Sie erhielten die meisten Klicks und Likes auf dem YouTube-Kanal.






















