(Rinteln / Extertal / Möllenbeck) Nachdem es lange kalt und eisig gewesen ist, haben die zeitigen warmen Temperaturen zu einem Einsetzen der Amphibienwanderung auch im Weserbergland geführt, wie Kathy Büscher vom NABU Rinteln weiß: „Einige wenige Tiere haben sich bereits in Bewegung zu den Laichgewässern gesetzt und nicht alle haben es geschafft – einige wurden leider bereits überfahren.“
Grund genug für den NABU Rinteln, am Wochenende vor dem ersten März an den drei bewährten Stellen an der Extertalstraße, in Möllenbeck und am Waldkater die Amphibienschutzzäune aufzustellen. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die NAJU sowie dem Kooperationspartner „Jugendhof Hirschkuppe“ wurde an der ersten Station in Möllenbeck der mehrere hundert Meter lange Schutzzaun in weniger als zwei Stunden aufgebaut.
Am Ende des Tages standen auch die weiteren Zäune an der Extertalstraße und am Waldkater – in fünf Stunden wurden so wie in den letzten Jahren 1500 Meter Schutzzaun für Amphibien errichtet. Und auch der Dauerzaun in Form einer Leitplanke an der Arensburg in Steinbergen wurde in Betrieb genommen.
Erste Tiere wandern bereits / NABU stellt Schutzzäune auf
Nun werden wieder an jedem Morgen an den vier Standorten ehrenamtliche Helfer unterwegs sein, um Kröten, Frösche und Molche, die in der Dunkelheit entlang des Zaunes auf der sicheren Seite gewandert und in einen der Eimer am Zaun gefallen sind, sicher zu ihren Laichgewässern zu bringen. Meist erstreckt sich die Amphibienwanderung bis Ende April, bis alle Tiere aus dem Winterschlaf erwacht und losgewandert sind.
Der NABU Rinteln bittet darum, die aufgestellten Hinweisschilder zu beachten und an den Straßen, an denen die Amphibienzäune aufgestellt worden sind, langsamer und umsichtiger zu fahren.
(pr/Fotos: NABU)





























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