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Schwerer Unfall auf A2 bei Veltheim: LKW prallt auf Absicherungsfahrzeug

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(Porta Westfalica/Veltheim) Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am heutigen Dienstag gegen 08:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die A2 in Fahrtrichtung Dortmund, auf Höhe der Auffahrt Veltheim alarmiert. Ein LKW-Gespann war auf ein Absicherungsfahrzeug aufgefahren, der LKW-Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.

Die Einsatzstelle lag im Bereich der Auffahrt Veltheim in Fahrtrichtung Dortmund. Hier war eine Firma mit Fahrbahnmarkierungsarbeiten auf der Autobahn beschäftigt. Zur Absicherung der Arbeiten war am Ende der Baustellle ein 7,5-Tonner mit einem Warnanhänger aufgestellt. Ein LKW-Gespann mit polnischen Kennzeichen fuhr auf das Sicherungsfahrzeug auf, dabei wurde der absichernde 7,5 Tonner auf die Fahrstreifen geschoben und kam quer über alle drei Fahrstreifen zum Stehen. Im Sicherungsfahrzeug befanden sich glücklicherweise keine Personen.

Der aufgefahrene LKW blieb auf dem rechten Fahrstreifen stehen, das Führerhaus wurde bei dem Unfall stark deformiert und der LKW-Fahrer eingeklemmt.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Fahrer noch im Führerhaus, er war stark eingeklemmt – insbesondere im Fuß- und Beinbereich. Zur Rettung des Fahrers verschaffte sich die Feuerwehr einen Zugang zum Führerhaus, Rettungsdienst und Notarzt übernahmen die Versorgung über die Beifahrerseite. An der Fahrerseite wurde eine Arbeitsplattform aufgebaut und die Tür entfernt. Mit hydraulischen Rettungsmitteln (Schere, Spreizer, Stempel, Pedalschneider) konnte der Fahrer auf dem Führerhaus befreit werden. Über ein Spineboard wurde er aus dem LKW gehoben und schwerverletzt ins Klinikum Minden transportiert.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle mit einem aufgebauten Löschangriff und nahm auslaufende Betriebsmittel auf. Außerdem wurde die Reinigung der Fahrbahn von Trümmerteilen unterstützt. Die Autobahn war während des laufenden Einsatzes vollgesperrt, es entstand ein erheblicher Rückstau.

(Quelle & Fotos: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

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