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Segelflug-Bundesliga, Runde 17: LSV Rinteln weiterhin Tabellenzweiter

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(Rinteln) Am vergangenen Wochenende stand der ganze Verein in den Startlöchern. Urlaubs- und Ferienzeit sowie eine motivierende Wetterprognose ließen die Halle sowohl am Samstag als auch am Sonntag leer werden. Alle Segelflugzeuge standen für Überland- oder Lustflüge in der näheren Umgebung bereit. Mit 13 für die Bundesliga eingereichten Flügen wurde in dieser Saison ein neuer Höhepunkt erreicht.

Doch nicht nur die Quantität der Flüge war an diesem Wochenende enorm hoch, sondern auch die Qualität. Bereits am Samstag konnte man sich mit den absolvierten Flügen auf dem Treppchen etablieren. Der Sonntag ließ die Fliegerherzen allerdings noch höher schlagen. Die Marschroute war ein Vorarbeiten gegen den Wind in Richtung Lingen und Nordhorn, um von dort einen möglichst langen Rückenwindschenkel zu fliegen. Einige der Rintelner Piloten vom Luftsportverein waren mit dem Rückenwind derart schnell, dass nach 260 km in Richtung Südost und einer Wende im südlichen Harz auch noch ein Teil des Gegenwindschenkels in die Wertung einfließen musste. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von unter 138 km/h fiel man in dieser Wochenendrunde bereits aus den Punkten.

Bernd Goretzki im seinem Ventus 3 über Havelberg und über dem Tagebau von Zielitz nähe Magdeburg, der landläufig auch gerne „Kalimanscharo“ genannt wird.

Den schnellsten Bundesligaschnitt absolvierte Bernd Goretzki. In einem Flug mit über 900 km Flugstrecke begann seine Ligawertung südlich des Luftraums von Hamburg mit einer Wende an der Kontrollzone in Bremen und dann ebenfalls einem langen Rückenwindschenkel bis Brandenburg. Mit 155 km/h Schnittgeschwindigkeit setzte er sich mit 15 km/h höherer Geschwindigkeit gegenüber seinen Vereinskollegen durch. Ermöglicht wurde dies durch seinen Start in der Region Brandenburg, wo das Wetter nochmals etwas besser war. Rundensieger wurde an diesem Wochenende der FK Brandenburg, der mit einer ähnlichen Wegwahl wie Goretzki und drei Flügen mit über 165 km/h an diesem Wochenende uneinholbar für die restlichen deutschen Ligavereine war. Auf Platz 3 landete mit dem LSV Stade ebenso ein Nordverein. Dies war die lang und sehnsüchtig erwartete Runde mit einem Wettervorteil für alle norddeutschen Vereine.

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Auch das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen. Der Vorsprung vor dem Drittplatzierten LSV Schwarzwald konnte auf 18 Punkte erhöht und der uneinholbare Abstand auf den führenden FC Odenwald Walldürn von 50 Punkten auf 35 Punkte signifikant reduziert werden.

(pr/Fotos: pr)

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