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Smarte Schlösser und clevere Kleidung: Schüler starten mit kreativen Ideen im Deutschen Gründerpreis

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(Rinteln) Im Prinzenhof der Sparkasse Schaumburg starteten jetzt 13 Schülergruppen der Berufsbildenden Schulen Rinteln die neue Runde des Wettbewerbs „Deutscher Gründerpreis für Schüler.

„Die Teilnahme an diesem Planspiel ist ein Privileg“, informierte Sparkassen-Mitarbeiter Marc-Oliver Kreft die Teilnehmer, „nicht jede Schule bietet diese Möglichkeit an.“ In dem Wettbewerb müssen fiktive, von Schülern gegründete „Startup“-Unternehmen eine möglichst pfiffige und kreative Geschäftsidee vorstellen und bis zum 15. Mai immer wieder verschiedene Aufgaben der Spielleitung lösen um Punkte zu sammeln. Dabei stehen ihnen Spielcoaches und Paten mit Rat und Tat zur Seite. Die Schüler ließen bereits im Vorfeld die Köpfe rauchen und entwickelten interessante Ideen für ihr „Business“. Einige schwenkten in letzter Sekunde um und änderten das Geschäftsmodell „fünf vor zwölf“.

Ob „Safety Cam“, ein Fahrradschloss mit Mikrokamera und GPS-Tracker, das beim Diebstahl hochwertiger Fahrräder automatisch ein Foto des Täters schießt und das gestohlene Rad für die Einsatzkräfte der Polizei auffindbar macht, „Power Storage“ (Smartphone-Speicher voll und Akku leer? Die Powerbank mit integrierter Festplatte kümmert sich um das Lieblingsproblem aller Handy-Intensivnutzer, lädt den Akku und leert gleichzeitig den Speicher, indem die Schappschüsse und Urlaubsvideos auf den mobilen Speicher übertragen werden) oder „Safe Wear“ (die Kleidungskollektion, mit deren Hilfen Eltern den Standort ihres Kindes jederzeit lokalisieren können und der und der Nachwuchs seine Eltern alarmieren kann) – den kreativen Schülerideen sind keine Grenzen gesetzt. Dabei gehen die Jugendlichen mit der Zeit und setzen bei vielen der Projekte auf Schlagworte wie Apps, Smartphone oder GPS-Ortung. Die Ergebnisse stellen die Schüler in einigen Monaten im Rahmen einer Projektpräsentation vor. Dabei werden die besten Teams ausgezeichnet. Wir drücken die Daumen!

Seit 1997 fördert der Deutsche Gründerpreis Selbstständigkeit in Deutschland. Ziel ist es, das Gründungsklima in Deutschland zu verbessern und Leuten Mut zur Selbstständigkeit zu machen. 1999 wurde eine Unterkategorie für Schüler eingeführt. Schülergruppen von bis zu sechs Mitspielern gründen hierbei ihre eigene, fiktive Firma und begleiten diese von der ersten Idee bis zu einer vollständigen Unternehmenspräsentation inklusive Finanzierungsplan, Produktentwicklung und Marketing. Seit der Einführung der Schülersparte haben über 75.000 Jugendliche ab 16 Jahren an dem Wettbewerb teilgenommen und damit einen sehr guten Einblick in die Welt der Unternehmer bekommen. Unterstützung erhält der Gründerpreis von den Hauptsponsoren ZDF, Porsche, dem „Stern“ und den Sparkassen.

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