(Rinteln) Neues aus der OLC-Segelflug-Bundesliga 2026. In Runde 14 holte der Luftsportverein Rinteln den zweiten Platz und konnte sich deutlich von den Abstiegsplätzen absetzen.
Der Samstag der Runde 14 zeigte sich wettertechnisch von der besseren Seite. Früh standen die ersten Cumulanten am Himmel. Thomas Seipp mit Co-Pilot Stephan Beck gingen um 12:40 als Erste die Aufgabe an. Nur 10 Minuten später startete auch Michael Sasse zu seinem Wertungsflug.
Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker gingen zum Schluß ins Rennen. Die Flugwege führten bis kurz vor Soest, in die Nähe von Meppen, an den Ith und zurück. Am Ende des Tages stand der LSV Rinteln auf Platz 1, dabei erzielten Schramme/Bödeker 124,17 Geschwindigkeitspunkte gefolgt von Sasse mit 108,01 und Seipp/Beck mit 107,95 Punkten.
Allerdings konnten lediglich vier Vereine Flüge melden.

Eine Stunde früher ging es dann am Sonntag zur Sache.
In Rinteln und Umgebung standen lediglich vereinzelte, die Aufwinde markierende Cumulanten. Etwas vorsichtig und verhalten flogen die Teams in Richtung Quakenbrück, um von dort dann die vielversprechenden Wolkenstraßen bis nach Lüneburg zu nutzen. Schramme/Bödeker flogen insgesamt 720km und konnten die Geschwindigkeitspunkte auf 125,44 erhöhen. Zweiter im Team, war Bernd Goretzki, der wieder in Locktow startete. Er nutzte den Luftraum nördlich von Berlin von Hamburg bis an die polnische Grenze. 954Km legte er mit dem Segelflugzeug zurück und trug mit 114,96 Punkten zum Ergebnis bei. Stephan Beck flog über Quakenbrück hinaus bis kurz vor Papenburg um von dort die Wolkenstraßen bis Lüneburg zu nutzen. Er schaffte 542km und 110,26 Punkte.
Allerdings zeigte sich das Wetter nicht in ganz Deutschland von der guten Seite. Lediglich 19 von 30 Vereinen kamen in die Wertung. Dabei war es lediglich 6 Vereinen gelungen, mit drei Piloten zu Punkten. Den Rundensieg holte sich die SFG Donauwörth Monheim vor dem LSV Rinteln und der FLG Dettingen/Teck.
Beim parallel stattfindenden „weglide-Wettbewerb“, der auch die zurückgelegte Flugstrecke bewertet, gelang zusätzlich Bernd Konitz mit seiner angemeldeten Strecke von 476km in die Wertung. Hier errang der LSV Rinteln den Rundensieg.
Insgesamt waren an diesem Wochenende 9 Mannschaften des LSV Rinteln auf der Punktejagd; eine tolle Teamleistung!

Runde 15: LSV Rinteln holt in dieser Runde Platz 5
Auch an diesem Wochenende war der Samstag ganz klar der bessere Tag. Lediglich 4 von 52 Piloten legten ihren Wertungsflug auf den Sonntag.
Schon früh war rege Betriebsamkeit auf dem Platz zu erkennen. Gegen 10:00 Uhr waren die Flugzeuge aufgerüstet und wurden für die Wertungsflüge vorbereitet. Schon markierten die ersten Cumulanten die für die Segelflieger so wichtigen Aufwinde.
Als erster der Rintelner Crew startete kurz vor 10:00 Uhr Bernd Goretzki. In Loktow, seinem Startort hatte die Thermik noch früher eingesetzt. Sein Flugweg führte südlich um den für den Segelflug gesperrten Luftraum von Berlin herum mehr als 150km nach Polen hinein. Seine nächste Wende legte er in die Nähe von Luckau um danach wieder nach Polen zu fliegen. Diese Wende war wieder mehr als 100km in Polen. Nach dieser Wende flog er dann nördlich um den Berliner Luftraum herum und beendete seinen Flug wieder in Loktow. Am Ende des Tages hatte er 912,7 km geflogen. Seine besten 2 Stunden flog er mit einer Schnittgeschwindigkeit von 131,77 km/h.
Um 11:10 startete dann mit Daniel Schramme der erste Pilot in Rinteln, dicht gefolgt von seinem Vater Reinhard, der an diesem Tag Bernd Konitz als Co-Pilot an Bord hatte. Beide flogen im Team an Nienburg und Verden vorbei, bis an den Luftraum von Hamburg nördlich Rotenburg Wümme.
Die nächste Wende legten sie in die Nähe von Nienburg, um danach noch einmal an den Luftraum von Hamburg zu fliegen. Danach ging es zurück nach Rinteln. Die Crews erzielten 117,51 bzw 117,65 km/h und belegten damit Platz 5 in der OLC-Wertung.
Doch der LSV hatte noch weitere Piloten im Rennen. Gero Kuhlmann und Stephan Beck entschieden sich für größere Flugstrecken.
Gero Kuhlmann plante seinen Flug um Hannover herum. Seine erste Wende war das Schiffshebewerk Scharnebeck. Als Zweites umrundete er den Flugplatz Oschatz ca. 25 km südöstlich von Helmstedt. 453Km lang war seine zurückgelegte Flugstrecke.
Stephan Beck flog zunächst bis an die Elbe in der Nähe von Hitzacker. Seine 2 Wende war der ehemalige Grenzübergang bei Helmstedt. Danach ging es wieder nördlich an Hannover vorbei bis nach Verden und von dort nach Hause.
Am Ende des Tages waren es 532km. Die Flüge von Beck und Kuhlmann brachten nicht die Geschwindigkeiten um in der OLC-Wertung mitzumischen, aber in der parallel stattfindenden weglide-Wertung kommen zusätzlich die drei weitesten Flüge in die Wertung. Dadurch belegten die aufgeführten Piloten mit Speed und Strecke bei weglide Rundenplatz 18.
Dennoch wird der LSV Rinteln in dieser Wertung von 2 Konkurrenten überholt und rutscht ab auf den Gesamtplatz 21.
(pr; Fotos: LSV)































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