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SPD-Kreistagsfraktion informiert sich über Academia Rinteln und IGS-Neubau

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(Rinteln) Auf ihrer Sommerreise durch den Landkreis hat die SPD-Kreistagsfraktion mit Landrat Jörg Farr und ihrem Vorsitzenden Eckhard Ilsemann an der Spitze Station in Rinteln gemacht.

Im Saal des „Ratskellers“ wurde sie von Bürgermeister Thomas Priemer empfangen. Gefreut hat man sich über die Anwesenheit der Bürgermeisterkandidatin Andrea Lange, die den Gästen einen Überblick über ihr Wahlprogramm gegeben hat.

„Vor 400 Jahren haben wir in Rinteln schon Uni gekonnt“, erinnerte Priemer. Das sei heute zwar so nicht mehr möglich, aber 2017 habe die Stadt einen Kooperationsvertrag mit der zur Blindow-Schulgruppe gehörenden Diploma-Hochschule abgeschlossen und in der Folge als Plattform ein Studienzentrum aufgebaut.

Auf ihrer Sommerreise durch Schaumburg hat die SPD-Kreistagsfraktion die IGS-Baustelle in Rinteln besucht.

„Wir wollen Auszubildenden und Berufstätigen, die nebenberuflich ein Teilzeit-Fernstudium absolvieren wollen, eine Gelegenheit geben, sich fortzubilden und einen akademischen Abschluss zu erlangen“, berichtete Priemer. Studieren kann man mit Präsenzphasen an einem Studienzentrum oder zu 100 Prozent online. Die vier Bachelor-Studiengänge, die Studierende an der Academia Rinteln absolvieren können, sind Frühpädagogik – Leitung und Management in der frühkindlichen Bildung, Kindheitspädagogik, Medizinalfachberufe und Soziale Arbeit.

Acht Räume stellt die Stadt zurzeit am Wochenende parallel für den Vorlesungsbetrieb zur Verfügung. Bis 2019 waren etwa 140 Studenten in einem der vier Studiengänge eingeschrieben und haben diese an der Academia absolviert. 2020 habe man, so der Bürgermeister, durch Corona ein Semester verloren.

Corona hat ein Academia-Semester gekostet

Die Zukunft und der Erfolg der Academia hängen laut Priemer von weiteren Kooperationspartnern und der Anzahl der Studenten ab. Mit der Weiterentwicklung der Academia und der Erweiterung des Studienangebotes sowie der Öffentlichkeitsarbeit befasst sich Alexander Hundertmark. Er hat zum 1. Juni 2021 die „Koordinierungsstelle Hochschulentwicklung“ angetreten, die aus EU-Mitteln gefördert wird.

Bürgermeisterkandidatin Andrea Lange (li.) und SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Eckhard Ilsemann inmitten der neuen IGS.

Die Kreistagsabgeordneten konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass der Neubau der IGS an der Burgfeldsweide in den Herbstferien fertiggestellt sein wird. „Hier wird eine Schule entstehen, die modernsten pädagogischen Anforderungen Rechnung trägt“, so Landrat Jörg Farr. Mit dem Neubau werden auch die Rahmenbedingungen für den gesamten Standort Burgfeldsweide verbessert. Es sind Parkplätze für Lehrer, Busse und Elterntaxis entstanden.

IGS-Neubau soll in den Herbstferien fertig sein

Die 900 Schülerinnen und Schüler der IGS dürfen sich auf einen besonderen Schulhof mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten freuen, von dem auch die Schüler des benachbarten Gymnasiums profitieren werden. „Es ist der größte Holzbau einer Schule in Norddeutschland“, so Baudezernent Fritz Klebe während einer Begehung. „Holz ist wegen der Nachhaltigkeit die Zukunft, Schaumburg ist einmal mehr Vorreiter“, so die stellvertretende Landrätin Helma Hartmann-Grolm.

Laut Baudezernent Fritz Klebe ist die neue IGS in Rinteln „der größte Holzbau einer Schule in Norddeutschland“. Hier mit Blick auf die Baustelle am gemeinsamen Schulhof und das Gymnasium Ernestinum (hinten).

Das Lärchenholz kommt aus dem Bückeberg und dem Schaumburger Wald. Mittelpunkt der Schule ist die Aula. Im Erdgeschoss sind 13 Fachunterrichtsräume für Biologie, Physik, Chemie, Kunst/Werken, Musik und EDV untergebracht, dazu Besprechungsräume, Verwaltung und Technik. Im Obergeschoss sind alle Schulklassen mit Multimedia und Kautschukböden ausgestattet. Positiv aufgefallen ist die Akustik. Alle Räume sind barrierefrei zu erreichen. (pr/Fotos: pr)

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