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Spielsand als Streugut?

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Die Grünen im Stadtrat Rinteln fordern Bürgermeister Thomas Priemer auf, im Winter die städtischen Sandkästen für die Entnahme von Streusand Entnahme freizugeben.

„Der Sand in den Sandkisten erfährt im Laufe der Nutzungszeit verschiedenste Verschmutzungen, weswegen er regelmäßig ausgetauscht wird, warum dann den Sand vom Bauhof entsorgen lassen und nicht als Streusand benutzen?“ hinterfragt Christoph Ochs, Fraktionsvorsitzender der Grünen Rinteln mit dem Antrag und führt aus, dass so sowohl Stadt (Entsorgungskosten) als auch die Bürger (Anschaffungskosten) bares Geld sparen könnten.

Die Grünen verbinden mit ihrem Antrag aber auch die Hoffnung, dass noch mehr Bürger die aktuelle Straßenreinigungsverordnung befolgen. Dort heißt es: „Im Rahmen des Winterdienstes dürfen nur abstumpfende Streumittel verwendet werden. Streusalz darf nur in Ausnahmefällen, wenn mit anderen Mitteln und zumutbaren Aufwand die Glätte nicht ausreichend beseitigt werden kann, verwendet werden.“

„Der Einsatz von Streusalz stellt nicht nur eine große Belastung für den Boden, Pflanzen und andere Bodenlebewesen dar sondern gefährdet auch unsere Haustiere, die ungeschützt durch die Salzlaugen laufen müssen“ so Ochs. Darum fordern die Grünen in ihrem Antrag zusätzlich, dass die Stadt auf ihrer Homepage und öffentlich noch vor dem Einsetzen der Straßenglätte die Öffentlichkeit erneut über das Verbot des Einsatzes von Streusalz informiert. (pr)

Auf der Homepage der Stadt Rinteln heißt es den Grünen zufolge übrigens „Streusalz darf auf Fahrbahnen sowie Parkflächen nur im Mischungsverhältnis 1 Teil Salz zu mindestens 7 Teilen abstumpfende Mittel verwendet werden.“

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