(Rinteln) Der neue Sportpark an der Burgfeldsweide ist eröffnet, obwohl noch nicht alle Restarbeiten abgeschlossen sind.
Doch Bürgermeisterin Andrea Lange wollte nicht länger warten, zumal der Kunstrasenplatz vollständig fertig ist und nur noch auf der Laufbahn um den Rasenplatz die letzte Deckschicht und die Linierung fehlen. Das soll im ersten Quartal 2026 passieren.
Lange stellte die einzelnen Stationen von der Ideengebung bis zur Realisierung des Sportparks vor und stellte dabei auch fest, dass es „…eine echte Ochsentour“ gewesen sei. Zumal in letzter Minute Anfang 2024 das komplette Projekt noch auf der Kippe stand und nachgebessert werden musste. Zu teuer, empfand der Rat der Stadt Rinteln, und deshalb wurde der Kunstrasenplatz auf 90 Mal 60 Meter verkleinert und die Anzahl der Laufbahnen reduziert.
Als stellvertretende Landrätin betonte Andrea Stüdemann, dass das Zusammenspiel von Stadt und Landkreis bei der Verwirklichung des Sportparks hervorragend geklappt habe und neben den 200.000 Euro, die der Landkreis als direkte Förderung der Anlage beisteuerte auch noch die Bauinstandhaltung über 20 Jahre durch den Landkreis gewährleistet werde. 788.000 Euro der etwa 2,5 Millionen Euro an Kosten steuert der Bund zum Sportpark dazu.
Zur Einweihung freuten sich auch die anliegenden Schulen über die neuen Nutzungsmöglichkeiten und der stellvertretende Ernestinum-Schulleiter Daniel Ellermann freute sich in seinem Grußwort, dass die Schülerinnen und Schüler durch den Platz eine große Bandbreite an sportlichen Entfaltungsmöglichkeiten hätten.
Für Christel Struckmann von der AG Sportvereine galt der alte Satz: „Was lange währt, wird endlich gut!“ 25 Jahre habe man von der ersten Idee bis zur endgültigen Fertigstellung gebraucht und für die Rintelner Sportvereine sei der Platz ein echter Gewinn. Doch nicht nur für die Sportvereine und Schulen ist der Platz gedacht, auch nicht-vereinsgebundene Sportler dürfen den Platz nutzen. Zur Einweihung des Kunstrasenplatzes traten dann zwei Mannschaften des Gymnasiums Ernestinum und der BBS Rinteln gegeneinander an.

Der Kunstrasen ist übrigens mit einem Sandgemisch befüllt, das in regelmäßigen Abständen gebürstet werden muss, damit möglichst an allen Stellen der gleiche Füllstand vorherrscht.
(Text & Foto: ot)





























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