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Stadtwerke Rinteln senken Strom- und Gaspreise

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(Rinteln) Die Stadtwerke Rinteln haben gute Nachrichten für ihre Kunden: Zum 1. Januar 2026 senkt der Energieversorger die Preise für Strom und Gas in der Grundversorgung.

Dem hat der Aufsichtsrat des Unternehmens am Dienstag, 11. November, zugestimmt. Besonders Stromkunden dürfen sich über eine deutliche Preissenkung freuen. Um rund 11 Prozent sinkt der Strompreis in der Grundversorgung.

Möglich wird dies durch die langfristige Beschaffungsstrategie der Stadtwerke Rinteln sowie die sich stabilisierenden Marktpreise. „Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Kundinnen und Kunden zu fairen und möglichst günstigen Preisen zu versorgen. Diesen Anspruch haben wir an uns als Grundversorger. Umso mehr freut es uns, dass wir die Früchte dieses Engagements nun an unsere Kundinnen und Kunden weiterreichen können“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Ulrich Karl. Über die neuen Preise informiert das kommunale Versorgungsunternehmen seine Kundinnen und Kunden wie gewohnt in einem persönlichen Schreiben.

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Spürbare Entlastung für Rintelner Haushalte

Beim Strom entlasten die Stadtwerke ihre Kunden in beiden Grundversorgungsprodukten – Basis mini und Basis maxi – gleichermaßen. Der Arbeitspreis sinkt pro Kilowattstunde um 4,57 Cent brutto bei gleichbleibendem Grundpreis. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr spart damit im Tarif „Basis maxi“ 182,80 Euro jährlich. Auch beim Erdgas sinken die Preise über alle Grundversorgungstarife hinweg. Der Arbeitspreis in der Grundversorgung geht pro Kilowattstunde um rund 1,7 Cent brutto nach unten. Der Grundpreis bleibt stabil. Ein Musterhaushalt mit vier Personen und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas hat damit jährlich rund 338 Euro mehr im Geldbeutel. Kunden der Stadtwerke Rinteln müssen nichts unternehmen, um von den Preissenkungen zu profitieren. Die Abschläge für 2026 passt das kommunale Unternehmen automatisch an.

Langfristige Beschaffungsstrategie trägt Früchte

„Wir kaufen Energie tranchenweise lange im Voraus ein und erwerben kleinere Mengen kurzfristig hinzu, wenn die Preise am Beschaffungsmarkt günstig sind“, erklärt Holger Steinhoff, Vertriebsleiter der Stadtwerke Rinteln. Das hängt mit dem Grundversorgungsauftrag zusammen, den die Stadtwerke Rinteln innehaben: Die Aufgabe des Grundversorgers ist es, seine Kundinnen und Kunden sicher und zuverlässig mit Energie zu versorgen – und jederzeit genug Energie auf Vorrat zu haben, um kurzfristig neue Haushalte aufzufangen, die aktuell ohne Versorgungsvertrag sind.

Preisliche Veränderungen am Beschaffungsmarkt können die Stadtwerke Rinteln deshalb in der Grundversorgung nicht kurzfristig abbilden. „Unsere Strategie optimieren wir allerdings laufend und rechnen mit spitzem Bleistift, um Preissenkungen an unsere Kundschaft weiterzugeben“, führt Steinhoff aus. Die Preissenkung erreicht das kommunale Unternehmen durch seine langfristige Beschaffungsstrategie und verbesserte Konditionen am Energiemarkt. Die Preisspitzen aus der Energiekrise sind hoffentlich dauerhaft Geschichte. „Dank der optimierten Abläufe und positiven Entwicklungen am Energiemarkt ist es uns jetzt problemlos gelungen, die Preise zu senken, obwohl einige gesetzliche Umlagen für Strom und Gas steigen,“ freut sich der Vertriebsleiter.

Links: Holger Steinhoff, Vertriebsleiter der Stadtwerke Rinteln. Rechts: Stadtwerke-Geschäftsführer Ulrich Karl.

Gasspeicherumlage fällt ab 2026 weg

Neben der Beschaffungsstrategie des Unternehmens beeinflussen stets auch gesetzliche und marktregulatorische Faktoren die Preisentwicklung: So fällt ab 2026 die Gasspeicherumlage weg. Sie wurde 2022 von der Bundesregierung eingeführt, um die vorsorgliche Befüllung der Gasspeicher zu finanzieren und damit die Gasversorgung in Deutschland zu sichern. Ab 2026 begleicht die Bundesregierung die dafür anfallenden Kosten mit Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds, um Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten. Gleichzeitig steigen hingegen andere Preisbestandteile sowohl bei Strom als auch bei Gas – etwa die staatlich regulierten Netzentgelte, die den Betrieb und den Ausbau der Energienetze finanzieren und der CO2-Preis. Er wird auf den Ausstoß von Kohlendioxid erhoben, der beim Heizen oder Autofahren entsteht – beispielsweise beim Einsatz von Erdgas, Heizöl oder Benzin. Der CO2-Preis soll den Umstieg auf klimafreundlichere Energien fördern und steigt zum 1. Januar 2026 auf 55 bis 65 Euro pro Tonne.

Abschluss neuer Sonderprodukte für 2026 möglich

Die Stadtwerke Rinteln haben für das kommende Jahr neben der Grundversorgung wieder neue Sonderprodukte mit festen Vertragslaufzeiten und garantierten Preisen im Portfolio. „Damit geben wir unseren Kundinnen und Kunden Planungssicherheit“, so Steinhoff, „gerne beraten wir sie in individuellen Gesprächen per Telefon oder persönlich vor Ort zu unseren Produkten, um gemeinsam die geeignetste Lösung zu finden.“

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