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Stadtwerke Rinteln verzeichnen starken Zuwachs: Balkonkraftwerke bei Rintelnern beliebt

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(Rinteln) Seit dem 26. April 2024 ist das „Solarpaket 1“ in Kraft. Dadurch soll die Installation von Balkonkraftwerken erleichtert werden. „Auspacken, aufstellen, Strom erzeugen“ wird dadurch noch einfacher.

Die Stadtwerke Rinteln haben jetzt eine aktuelle Bilanz als Netzbetreiber gezogen: „Fast zwei Jahre nach Einführung der neuen Regelungen hat sich die Anzahl der installierten Balkonkraftwerke in Rinteln mehr als verdoppelt. So sind derzeit insgesamt 1.021 Stecker-PV-Anlagen – wie die beliebten Stromerzeuger auch genannt werden – gemeldet“, so das Unternehmen in einer Presseerklärung. Bis Ende 2023 waren es noch insgesamt 414.

„Die gesetzlichen Änderungen haben viele Hemmnisse abgebaut und den Schritt hin zu einem eigenen Balkonkraftwerk erheblich vereinfacht, das merken wir deutlich“, erklärt Markus Maier, Teamleiter Einspeisung/Messwesen bei den Stadtwerken Rinteln. Und auch die Stadtwerke Rinteln selbst verzeichnen ein signifikantes Interesse an ihren Balkonkraftwerken Marke Eigenbau. „Seit der Einführung unseres Produkts 2023 haben wir insgesamt bereits 105 Balkonkraftwerke verkauft“, sagt Markus Diestelmeyer, Vertriebsmitarbeiter bei den Stadtwerken Rinteln.

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Solarpaket 1 – diese Erleichterungen gelten seit Ende April 2024

Wer überlegt, ein Balkonkraftwerk anzuschaffen, kann dies seit Ende April 2024 deutlich einfacher und schneller umsetzen: Die Anmeldung der kleinen Stromlieferanten im Marktstammdatenregister wurde deutlich verschlankt und neben persönlichen Daten von vormals zwanzig auf fünf Angaben zum betreffenden Balkonkraftwerk beschränkt. Eine Registrierung der Anlage beim Netzbetreiber ist nicht mehr erforderlich. „Wir bekommen die erforderlichen Daten aus dem Markstammdatenregister, prüfen, ob ein Zählerwechsel erforderlich ist und übernehmen gegebenenfalls die Installation des neuen Zählers“, informiert Maier. Eine weitere Neuerung ist, dass die Stecker-PV-Anlage übergangsweise auch dann angeschlossen werden darf, wenn noch kein Zweirichtungszähler eingebaut ist. Dieser erfasst sowohl die Strommenge, die das Balkonkraftwerk ins öffentliche Netz einspeist, wie auch den Strom, den die Besitzer von ihrem Energieversorger beziehen.

Interessant zu wissen ist, dass Haushalte eine Modulfläche, bestehend aus mehreren Modulen, von bis zu 2.000 Watt peak installieren dürfen. War es zuvor noch erforderlich, das Balkonkraftwerk mit einen Wieland-Stecker zu betreiben, können bis zu einer Leistung von 960 Watt peak nun Schutzkontaktstecker, kurz Schukostecker, genutzt werden. Balkonkraftwerke mit einer Modulfläche zwischen 960,01 Watt peak und 2.000 Watt peak dürfen aber nur mit einem Energiesteckvorrichtungsstecker betrieben werden. „Diese neue Regelung spart Kosten. Zu beachten ist aber, dass es sich dabei um eine so genannte Vornorm handelt, die erst im Dezember 2025 in Kraft getreten ist – es können also noch Änderungen einfließen“, erläutert Diestelmeyer.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die Erhöhung der Einspeiseleistung: Für die Leistung des Wechselrichters sind nun 800 Watt erlaubt. Vorher waren nur 600 Watt zulässig. Mieter profitieren seit April 2024 von einer Gesetzesvorlage des Bundesjustizministeriums, die das Solarpaket 1 ergänzt: Demnach fallen Balkonsolaranlagen inzwischen in die Kategorie „privilegierte bauliche Veränderung“. Vermieter sowie Wohnungseigentümerschaften können diesen damit nicht mehr widersprechen. Sie dürfen aber Vorgaben beispielsweise für ein einheitliches Erscheinungsbild machen. Überschüssigen und deshalb eingespeisten Strom vergüten die Stadtwerke Rinteln auf Wunsch ebenfalls für Balkonkraftwerke, allerdings liegt der jährliche Ertrag bei einem Balkonkraftwerk in der Regel lediglich zwischen 4 und 15 Euro. Voraussetzung für eine Auszahlung der Einspeisevergütung ist, dass Kundinnen und Kunden dies aktiv melden und eine entsprechende Anfrage per E-Mail an einspeisung@stadtwerke-rinteln.de einreichen.

Beispielfoto: Solarzellen eines Balkonkraftwerks.

Strom aus Eigenproduktion

„Wir können unsere Kundinnen und Kunden nur dazu ermutigen, mit uns Kontakt aufzunehmen, sollten sie ein PV-Projekt planen. Wir haben die Expertise, um ihnen beratend zur Seite zu stehen und zudem passende Produkte im Portfolio“, sagt Markus Diestelmeyer. Neben einem Photovoltaik-Ratenkaufmodell bieten die Stadtwerke Rinteln auch Balkonkraftwerke Marke Eigenbau an. „Gemeinsam finden wir für alle Bedarfe die passende Lösung“, fügt der Experte hinzu und ergänzt: „Bis Ende Januar erhalten Kundinnen und Kunden beim Kauf eines unserer Balkonkraftwerke zudem 50 Euro Rabatt.“ Informationen und Tipps rund um die Installation von Stecker-PV-Anlagen haben die Stadtwerke Rinteln auf ihrer Webseite unter https://www.stadtwerke-rinteln.de/service/bauherreninformation/balkonkraftwerk/ zusammengefasst.

(pr)

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