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Steinberger Feuerwehrleute beim Waldbrand in Sachsen: Auszeichnung für verdiente Blauröcke mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze und Silber

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(Steinbergen) Wenn Menschen eine Woche Sachsen buchen, dann heißt das in der Regel Urlaub in einer besonders schönen Wanderregion. Für die Feuerwehr Steinbergen hieß eine Woche Sachsen im vergangenen Jahr Hilfe bei der Bewältigung einer „…sehr dynamischen Waldbrandlage“, so Ortsbrandmeister Lars Hildebrandt.

Christopher Kappl (Mitte) wird von Ortsbrandmeister Lars Hildebrandt (re.) zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Links: der stellvertretende Ortsbrandmeister Pascal Rinne.

Mit Löschrucksäcken, Äxten und Schaufeln waren sie im Bereich Pirna unterwegs und erschwerend kam beim Einsatz hinzu, dass der Anruf aus der Leitstelle Hildebrandt erst am Sonntag Mittag erreichte: „Da sollte es aber schon am Montag Morgen losgehen!“ Keine einfache Aufgabe, wenn man das noch seinen Familien und dem Arbeitgeber erklären muss.

Carl-Heinz Baum (25-jährige Mitgliedschaft, li.) und Helmut Krimp (40 Jahre dabei, re.) wurden für ihre Feuerwehrtreue ausgezeichnet.

Als Dankeschön für die hohe Einsatzbereitschaft und die herausragenden Leistungen im Feuerwehrwesen wurde deshalb das Feuerwehr-Ehrenkreuz  in Bronze verliehen an Karl-Heinz Rinne, Dirk Seelking und Heinz Marchlewski. Das silberne Feuerwehr-Ehrenkreuz erhielten Lars Hildebrand und Detlef Korf. Weitere Ehrungen erhielten für ihre langjährige Feuerwehrtreue Helmut Krimp für 40 und Detlef Baum für 50 Jahre.

Ehrungen gab es auch für Feuerwehrtreue wie Hans Joachim Kappmeier (40), Karl-Heinz Olthoff (40), Karl-Heinz Kater (50), Annemarie Koepke (50), Waltraud Hildebrand (60) und August Aldag, der sogar 70 Jahre der Wehr treu ist. Beförderungen wurden ausgesprochen für Christoph Kappel und Manja Schulz Rabenau zu Hauptfeuerwehrleuten. Neben Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote gratulierte auch die neue Ordnungsamtsleiterin Ute Grieger den Geehrten.

Stellvertretend für August Aldag übernahm Udo Aldag die Ehrung für 70 Jahre von Ordnungsamtsleiterin Ute Grieger.

Die Ortsfeuerwehr Steinbergen ist eine von den stark geforderten Wehren der Stadt Rinteln. Allein die Autobahnnähe lässt die Wehr immer wieder zu Einsätzen dort ausrücken. 44 Einsätze waren es im letzten Jahr, fast doppelt so viel wie im Coronajahr 2021.

Unter den Einsätzen ging es auch um 18 Brandbekämpfungen, dabei ein Waldbrand unterhalb des Klippenturms: „Geländegängige Fahrzeuge sind da von entscheidendem Vorteil“, so Hildebrand. Über 1.000 Stunden waren die 39 Aktiven der Wehr unterwegs und ein Dankeschön gab es dafür von Kreisbrandmeister Grote, von der neuen Ordnungsamtsleiterin Ute Grieger sowie von Ortsbürgermeister Sascha Gomolzig. (ot)

Von links: Das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze wurde verliehen an Dirk Seelking, Heinz Marchlewski und Karl-Heinz Rinne.

 

 

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