(Rinteln / Landkreis) Der Deutsche Wetterdienst hat am Montag, den 6. Januar, zunächst vor schweren Sturmböen und im Anschluss vor Windböen gewarnt.
Für die Feuerwehren in Rinteln bedeutete der „Dreikönigstag“ in diesem Jahr jede Menge Arbeit, auch und besonders am Abend.

In der Rintelner Fußgängerzone wurden die Ehrenamtlichen zu einem Einsatz gerufen, bei dem der Sturm laut Alarmmeldung Dachteile gelöst haben sollte. Hier gab es dem Vernehmen nach eine verletzte Person zu vermelden. Weiterhin galt es, Teile der Weihnachtsbeleuchtung zu sichern.
Bäume brachte der Sturm laut Alarmmeldung in Krankenhagen und Westendorf, auf der Kreisstraße 74, zu Fall.
Bünte-Brücke in der Rintelner Nordstadt: Ampel durch Sturm verdreht, Feuerwehr und Bauhof müssen eingreifen
Ein nicht ganz alltäglicher Einsatz erwartete die Einsatzkräfte im Bereich der Bünte-Brücke. Hier führte der starke Wind eine Situation herbei, die für Autofahrer als äußerst unglücklich bezeichnet werden darf: Eine Ampel auf der Bünte-Brücke wurde dermaßen verdreht, dass die Lichtzeichen für Verkehrsteilnehmer nicht mehr zu erkennen waren. Hier ging man seitens Feuerwehr und Bauhof mit gemeinsamen Kräften vor, um den Schaden zu beheben.
In Todenmann musste die Feuerwehr ebenfalls mit der Kettensäge anrücken. Hier war ein Baum über die Hauptstraße gestürzt und versperrte den Weg von und nach Kleinenbremen. Mit Einsatzfahrzeugen wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Auch in Wennenkamp gab es für die Ehrenamtlichen wetterbedingt zu tun. Insgesamt war es ein sehr ereignisreicher und anstrengender Tag für die Mitglieder der Feuerwehren. Erst am Morgen des gleichen Tags waren viele von ihnen bereits stundenlang beim schweren Verkehrsunfall in Steinbergen im Einsatz gewesen.
(vu, Fotos: dv)































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