(Rinteln) Im historischen Ratssaal der Stadt Rinteln stand das ehrenamtliche Engagement von Menschen aus Rinteln im Mittelpunkt:
Bürgermeisterin Andrea Lange überreichte die Ehrenamtskarte des Landkreises Schaumburg an fünf besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger. Mit der Auszeichnung wird der oft langjährige und unermüdliche Einsatz für die Gemeinschaft gewürdigt.
Der historische Ratssaal der Stadt Rinteln bot den passenden Rahmen für eine besondere Auszeichnung. Rintelns Bürgermeisterin Andrea Lange verlieh dort die Ehrenamtskarte des Landkreises Schaumburg an engagierte Persönlichkeiten, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen für ihre Mitmenschen einsetzen.
In ihrer Ansprache stellte die Bürgermeisterin heraus, dass diese Karte weit mehr als nur ein Stück Plastik sei – sie stehe als symbolische Wertschätzung für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Vor dem Hintergrund, dass die Ehrenamtskarte im kommenden Jahr bereits ihren 20. Geburtstag feiert, richtete Lange einen eindringlichen
Appell an die Geehrten, ihren unermüdlichen Einsatz auch in Zukunft fortzuführen.
Unter den Ausgezeichneten ist Eva Gellermann von der Rintelner DLRG, die sich nicht nur lokal im Jugendvorstand engagiert, sondern ihre Expertise und Leidenschaft auch auf Landesebene bei der DLRG Niedersachsen einbringt. Auf ein beeindruckendes halbes Jahrhundert im Dienst der Sicherheit steuert Kirsten Bach zu, die seit mittlerweile 49 Jahren als Feuerwehrfrau aktiv ist und sich darüber hinaus um den Nachwuchs kümmert, indem sie die THW-Ortsjugend leitet.

Ebenfalls aus dem Feuerwehrbereich stammt Hendrik Leibig, der seit 26 Jahren im Einsatz ist und als Spezialist für die Informationstechnik in der Leitstelle sowie im Einsatzleitwagen Verantwortung übernimmt.
Wie unerlässlich das ehrenamtliche Engagement für den sozialen Zusammenhalt ist, zeigt die Arbeit von Ralf Schymon. Er ist seit 2017 in der Notfallseelsorge tätig und leitet diese mittlerweile. Allein im laufenden Jahr verzeichnete die Notfallseelsorge bereits 100 Einsätze – eine Zahl, die von Jahr zu Jahr kontinuierlich steigt. Schymon führt diese Entwicklung auch auf gesellschaftliche Veränderungen zurück, da das soziale Auffangnetz durch den Rückgang der früheren Drei-Generationen-Häuser immer brüchiger werde.
Auch gesellschaftlicher Beistand im Alltag ist von unschätzbarem Wert: Gudrun Schlenkrich, Vorsitzende des Sozialverbandes VdK im Ortsverband Rinteln, engagiert sich aus tiefster eigener Überzeugung. Weil sie in der Vergangenheit selbst einmal auf Hilfe angewiesen war, wollte sie durch ihre ehrenamtliche Arbeit der Gemeinschaft etwas zurückgeben.
(Text & Foto: ot)
























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