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Techno im Freibad: WeserTekk trotz widrigem Wetter zufrieden

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Der Wettergott und „WeserTekk“ werden wahrlich keine Freunde mehr. Beim letzten „WeserTekk Open Air“ der Saison am vergangenen Samstag auf dem Freibad-Gelände gab sich Petrus alle Mühe, der feiernden Partyjugend in die Suppe zu spucken. Kühle Temperaturen und ein kräftiger Regenguss am Samstagvormittag lassen den Redakteur an der Durchführbarkeit der Veranstaltung zweifeln.

Eine vorsichtige Anfrage bei Mit-Organisator Arne Rörtgen ergibt – WeserTekk findet statt: „Ja, wir trotzden dem Regen.“ Und trotz der widrigen Wetterbedingungen zählte das WeserTekk-Team rund 500 Besucher, die gekommen waren um gegen Wasser und Wolken anzutanzen. Bis spät abends wummerten die Bässe im Bad, die Besucher nutzten die Gelegenheit zum Spazieren und Flanieren übers Freibadgelände – doch die Badehosen blieben aufgrund der kühlen Wetterlage ungenutzt.

Nach Einbruch der Dunkelheit hüllten die beleuchteten Kulissen Tanzfläche und DJ-Bühne in atmosphärisches Licht und zauberten im Zusammenspiel von Nebel und Spots eine fast schon mystische Stimmung entlang des Weserufers. „Genau so hatten wir uns das Lichtspiel vorgestellt“, ergänzt Arne.

Die Teammitglieder und er legen jetzt erst einmal eine musikalische Verschnaufpause im Weserangerbad ein. Die handgefertigten Kulissen bleiben stehen. Sie wurden, wie zu erfahren war, aufgrund ihrer Abgeschiedenheit und räumlichen Abgrenzung zwischenzeitlich auch schon von FKK-Anhängern zum ungestörten Sonnenbaden genutzt. Und 2018 bekommt die strapaziöse Beziehung von WeserTekk und Wettergott bestimmt eine zweite Chance.

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