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THW Ortsverband Rinteln rettet NABU-Brutfloß aus den Fluten

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(Hohenrode) Der über Deutschland hinweggezogene Sturm „Zeynap“ ließ die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln wie beim Sturm „Friederike“ vor einigen Jahren Schlimmeres vermuten.

Sie behielten Recht, denn das Flussseeschwalbenfloß auf dem Westsee der Auenlandschaft Hohenrode trieb nicht nur trotz starker Verankerung etliche Meter weit in Richtung Stichweg ab, sondern wurde auch teilweise zerstört.

Zwei der acht Einzelteile der Plattform haben sich gelöst und trieben zwischen den unter Wasser stehenden Weiden umher, der Rest bog sich in den großen Wellen hin und her und drohte, weiter von den Wellen auseinandergerissen zu werden.

Eine schnelle Lösung musste her, da der Sturm noch nicht vorbei war und nach dem Wochenende zusätzlich Hochwasser droht. Der Landkreis Schaumburg hat kurzfristig den THW Ortsverband Rinteln um Unterstützung zur Gefahrenabwehr im NSG Auenlandschaft Hohenrode gebeten, sodass sich kurz darauf die Ehrenamtlichen des Technischen Hilfswerkes gemeinsam mit dem NABU Rinteln auf den Weg nach Hohenrode machen konnten.

„Mit unserem Mehrzweckarbeitsboot konnten die Teile ans Ufer gezogen und dort mit dem Ladekran geborgen werden“, erklärt Zugführer Stefan Frühmark. Die nun am Ufer sicher gelagerten Einzelteile sollen in naher Zukunft wieder zusammengesetzt und hoffentlich pünktlich zur Brutzeit wieder zu Wasser gelassen zu werden.

„Ohne die schnelle Hilfe des THW wären wir aufgeschmissen gewesen“ betont Dr. Nick Büscher, Vorsitzender des NABU Rinteln und bedankt sich beim THW Ortsverband Rinteln für die schnelle Einsatzbereitschaft und Hilfe.

(pr/Fotos: NABU/Nick Büscher)

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