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Todenmann: Freie Fahrt im Kirschendorf

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Seit heute gilt wieder: Freie Fahrt in Todenmann, die Baustellenampel auf der L441 zwischen dem Ortsausgang und Kleinenbremen wurde jetzt abgebaut. Die Bauarbeiten sind zwar noch immer nicht ganz abgeschlossen, die Restarbeiten müssen nun aber nicht mehr unter halbseitiger Sperrung und Strapazierung der Verkehrsteilnehmer durchgeführt werden. Seit ihrer Inbetriebnahme gegen Ende August 2015 sorgte der Neubau der Ortsdurchfahrt Todenmann für Schlagzeilen.

Auf „Anfang bis Mitte Oktober 2016“ war das Ende der Bauarbeiten im Kirschendorf bei der Informationsveranstaltung zu Baubeginn taxiert worden. Bald folgte die Ernüchterung an vielen Stellen: Ein Bauen unter halbseitiger Sperrung war aufgrund des Verkehrs und der Enge nicht möglich, dann hielt der Untergrund so manche Überraschung für die Baufirma parat und so verzögerte sich die Fertigstellung aus einer Vielzahl von Gründen immer wieder (wir berichteten mehrfach). Die Gewerbebetriebe sahen sich angesichts der Dauer-Vollsperrung arg gebeutelt und klagten über Umsatzeinbußen und ausbleibende Kundschaft.

Jetzt nun die frohe Meldung. Die Leser auf unserer Facebook-Seite kamen jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein Kommentar staunte, das man das noch erleben dürfe. Andere User scherzten bereits Monate zuvor, eher würde wohl der Berliner Flughafen „BER“ fertiggestellt werden, als die Ortsdurchfahrt Todenmann. Nun ist es also geschafft. Damit ist es an der Zeit, ein Zitat aus dem Februar 2015 aufzugreifen. Damals verglich der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, Markus Brockmann, die Sanierung der Ortsdurchfahrt mit der Verfliesung des eigenen Treppenhauses. Dort, so Brockmann, könne man für einen gewissen Zeitram auch nicht mehr durchgehen, doch „am Ende wird es schick.“

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