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Trotz starker Truppen: Napoleon erleidet auch in diesem Jahr Niederlage

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(Exten) Trotz Wetterbedingungen, bei denen man normalerweise nicht gerade nach einer Abkühlung ruft, ging eine weitere Partie der Schlacht im Exter Feld über die Bühne.

Das feucht-fröhliche Spektakel im Rahmen des Extener Schützenfestes, bei dem reichlich erfrischendes Exterwasser und jede Menge Pyrotechnik nebst Nebel zum Einsatz kommt, drehte sich auch in diesem Jahr um „Napoleon“ – hier kam Frank Kirstein als Nachfolger des langjährigen Darstellers Reinhold Büsing zum Einsatz – und seine Burg.

Exterwasser und Matsch hinterlassen ihre Spuren: Bereits zwischendurch sehen die Truppen – hier im Bild mit einer „Badenixe“ – arg ramponiert aus.

Während man einige Kilometer nördlich auf der Landkarte das Schwimmen im Fluss regelrecht zelebrierte und mit 110 Teilnehmern die Strecke von Engern nach Rinteln zurücklegte, hielten sich die „Grünen“ und „Schwarzen“ Truppen dieses Mal mit dem (allerdings unfreiwilligen) Ausflug in den lokalen Fluss zurück.

Noch hat „Napoleon“ auf seiner Burg (li.) gut lachen, doch die Angriffswellen rücken näher.

Macht aber nichts, denn das kühle Nass fand dank zahlreicher Eimer und sonstiger Behältnisse den Weg auf die blütenweißen Hemden der tapferen Truppen. Das Ende war vorhersehbar, geriet aber nicht minder spaßig: Nach vergeblicher Gegenwehr, mehreren Angriffswellen und verzweifelter Verteidigung wurde „Napoleon“ auch in diesem Jahr in Gewahrsam genommen und ins Exil abgeführt.

Am Tisch werden immer wieder zähe „Kriegsverhandlungen“ geführt.

Säbel abgeknöpft, Feldherr verhaftet: Napoleon wird mit dem Panzerkreuzer Exten ins Exil verfrachtet.

Galerie: Feucht-fröhliche Schlacht im Exter Feld 2019

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