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Unterführung am Rintelner Bahnhof: Abhilfe erst in einigen Jahren in Sicht

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Die Unterführung am Rintelner Bahnhof und ihr Zustand ist regelmäßig Diskussionspunkt in der Öffentlichkeit und Gegenstand der Berichterstattung in den lokalen Medien. Diesmal kam es in der Einwohnerfragestunde am Ende der Ratssitzung auf den Tisch. Schmierereien mit Filzstiften und Farbe, Uringestank und Vandalismus an den Bildern, die eigentlich schöne Motive aus dem Stadtbild verunstalten, lassen Bürger und Verwaltung verzweifeln.

Wie Bürgermeister Thomas Priemer zugab, gibt es für das Problem aktuell keine Lösung. Nach einer Vereinbarung mit der Deutschen Bahn, die Eigentümer der Unterführung ist, dürfe die Stadt zwar Verschönerungsarbeiten durchführen und hat dies auch schon mehrfach getan. Löcher wurden verschlossen, Wände weiß gestrichen, doch bisher sind alle Bemühungen ins Leere gelaufen. Immer wieder beschädigen Vandalen die Rinteln-Bilder, beschmieren Wände und Fotos, hinterlassen Zerstörung und verrichten ihre Notdurft. Überwachungskameras seien aus rechtlichen Gründen dort nicht erlaubt, war zu erfahren.

Alle Verschönerungsbemühungen laufen ins Leere, wenn Vandalen ihrem Treiben regelmäßig freien Lauf lassen.

Jetzt bleibt nur noch der Faktor Zeit: Wie bereits 2014 angekündigt, wird die Deutsche Bahn über zwei Millionen Euro in den Rintelner Bahnhof investieren, ihn barrierefrei umbauen und mit Aufzügen ausstatten. Dann wird auch die Unterführung saniert. Wie in der Ratssitzung mitgeteilt wurde, soll dies voraussichtlich im Jahr 2021 der Fall sein. Bis dahin bleibt in der Unterführung wohl alles beim alten. Einzig „schwarz anstreichen“ könnte man die Wände noch, so Priemer in der Einwohnerfragestunde, dann würde man die Schmierereien nicht mehr sehen.

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