(Rinteln)
„Input – Output – Impact“ – Modell für Haushaltskonsolidierung
Wie will die Stadt Rinteln ihre marode Haushaltssituation in den Griff bekommen? Bürger Steffen Hoppe wollte das in der Einwohnerfragestunde wissen und Bürgermeisterin Andrea Lange war vorbereitet: „Die Politik ist in die Haushaltskonsolidierung eingebunden, wir müssen klare Prioritäten setzen und unsere Ausgaben wirkungsorientiert überpürfen!“ Also ein „Input – Output – Impact“ Modell (Das Internet sagt dazu: „Das Input-Output-Impact-Modell ist ein Framework, das verwendet wird, um zu messen, wie Ressourcen (Inputs) in direkte Ergebnisse (Outputs) umgewandelt werden, was zu Zielgruppenänderungen (Outcomes) und langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen (Impact) führt. Es hilft, wirtschaftliche, soziale oder projektbasierte Veränderungen zu analysieren und konzentriert sich oft darauf, wie Sektor-Interdependenzen Multiplikatoreffekte erzeugen.“)
Die Schieflage des Haushaltes führte Lange aber – wie die kommunalen Spitzenverbände – nicht auf eine fehlende Einnahmesituation zurück, sondern auf die übertragenen Aufgaben, die nicht entsprechend gegenfinanziert würden.
Kindergartengruppen zusammenlegen?
Dr. Fabian Horn wollte von der Bürgermeisterin wissen, ob es bei rückläufigen Kinderzahlen Überlegungen der Verwaltung zur Zusammenlegung von Kindergartengruppen gebe.

„Nein“, so die Bürgermeisterin, bislang gebe es diese Überlegungen nicht, man werde aber die Situation im Auge behalten. Zur Anfrage Horns bezüglich der nach seiner Meinung sanierungsbedürftigen Toiletten an der Grundschule „Unter der Schaumburg“ hatte Lange bislang keine Beschwerden aus der betreffenden Schule erhalten: „Im Zuge des Mensaausbaus wurden auch Toiletten saniert, der Zustand des restlichen Altbestandes ist derzeit aber nicht bekannt“, so Lange.
Mehr „Ordnung, Sicherheit und Kontrollen“
Bastian Kautscha wollte von der Verwaltung wissen, was sie gegen den Vandalismus an der gerade erst fertiggestellten Anlage am Entenhäuschen der Graft unternehmen wolle. Sandsteine der Trockenmauer seien dort in den Teich geworfen worden.

Die Stadt, so Lange, habe diesbezüglich bei der Polizei Strafanzeige erstattet und werde in den kommenden Monaten verstärkt gemeinsame Streifen von Ordnungsamt und Polizei organisieren.

Bauantrag „Brückentor“ liegt vor
Norbert Vorbeck wollte von der Verwaltung wissen, wie es mit der Baustelle „Brückentor“ weitergehe: „Hat der Architekt bei all seinen Planungen nicht an die Statik gedacht?“, fragte Vorbeck bezüglich der neuen Planungen, die mangels ausreichender Statik keine Wohnungen auf dem Woolworth-Komplex mehr vorsehen (wir berichteten).

Die Bürgermeisterin freute sich bekanntgeben zu können, dass der Bauantrag eingereicht sei und es vorangehe. Zur Frage der Kompetenz des Architekten hielt sie sich aus nachvollziehbaren Gründen zurück. Auch an der IMMAC-Baustelle in der Klosterstraße soll es nach Angaben Langes neue Entwicklungen geben. Man habe Gespräche mit dem Investor geführt, unterstützt von der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG. Anfang Mai soll es, so die Hoffnung der Verwaltung, neue Erkenntnisse geben.
Neuer Ratsherr und fertiggestellte Kunststofflaufbahn
Mit Michael Wallbaum rückte auf Seiten der SPD ein Nachfolger für den ausgeschiedenen Ratsherren Sascha Vogt in den Rat nach.
In ihren Bekanntmachungen teilte die Bürgermeisterin auch mit, dass die Kunststofflaufbahn am Sportzentrum Burgfeldsweide nun offiziell abgenommen und einsatzbereit sei.
(Text & Fotos: ot)


























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