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Verkehrssicherheitswoche: Rintelner Polizei kontrolliert „Geisterradler“ und Autofahrer

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(Rinteln) Zuerst wurden die Hinweisschilder angebracht, in den vergangenen Tagen folgte im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche die Kontrolle. „Wenn Du das liest, radelst Du auf der falschen Seite“ war für alle zu sehen, die ihr Zweirad verbotenerweise entgegengesetzt der zulässigen Fahrtrichtung bewegten.

Radfahrer, die auf der falschen Radwegseite unterwegs sind, standen im Fokus der Kontrollmaßnahmen durch die Polizei Rinteln. Aber auch radelnde Handynutzer und Fahrradfahrer mit Kopfhörern wurden ermittelt.

Polizeioberkommissarin Anja Jennifer Merkel und Polizeioberkommissar Michael Elbing (li.) achten im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche (unter anderem) auf Radfahrer, die auf der falschen Straßenseite unterwegs sind.

Bislang musste die Polizei 27 sogenannter „Geisterradler“ verwarnen (und teilweise zur Kasse bitten). Fünf Radler mit Handy am Ohr wurden erwischt, in zwei Fällen lenkten Kopfhörer die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer ab. Dabei ist Fahren in entgegengesetzter Richtung keine Frage des Alters. Jung und Alt waren vertreten. „Die Jugendlichen diskutieren häufiger“, so das Fazit von Polizeioberkommissar Michael Elbing.

Hinweisschilder sollen „Geisterradler“ aufmerksam machen.

Abseits der Radwege war die Polizei auch in Sachen Geschwindigkeitsmessung unterwegs. Ebenso warfen die Freunde und Helfer ein Auge auf die Einhaltung der Gurtpflicht und die Handynutzung während der Autofahrt. Hier wurden bislang 16 Verwarnungen ausgesprochen, in drei Fällen kam es zur Anzeige mit Eintrag ins Punkteregister. Nennenswerte „Ausreißer“ wurden bislang allerdings nicht festgestellt.

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